Großübung von Polizei, Rot Kreuz und Feuerwehr in der Hillerkaserne
LINZ. Mit einer gemeinsamen Einsatzübung wurde diesen Samstag das Zusammenwirken der Einsatzkräfte aus dem Großraum Linz am Areal der ehemaligen Hillerkaserne eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die rund 130 Teilnehmer mussten sich bei der Übung mit einem simulierten Wohnungsbrand im zweiten Stock und zahlreichen Nebenszenarien auseinandersetzen.
Verletzte, Betrunkene und eine Geburt
Polizeibeamte und Mitglieder des Roten Kreuz Linz-Stadt und Linz-Land, der mit Berufsfeuerwehr Linz und der Freiwilligen Feuerwehren Pichling und Ebelsberg mussten sich dabei unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Die Einsatzkräfte übten Menschen und Tiere zu bergen und Verletzte zu versorgen. Wobei angenommen wurde, dass einige der Opfer von einer Party auch noch „angeheitert“ waren. Weiters mussten die Einsatzkräfte auch mit neugierigen Passanten und einem Fernsehteam zurechtkommen. Sogar eine überraschend einsetzende Geburt gehörte zum Übungsplan.
Einsatz dauert 75 Minuten
Nach nur einer Stunde und 15 Minuten hatten die Rettungskräfte alle Aufgaben gemeistert und gezeigt, dass das Zusammenspiel der unterschiedlichen Organisationen gut funktioniert. „Die Hauptziele dieser Übung waren sowohl den organisatorischen als auch einsatztaktischen Herausforderungen bei einem so komplexen Szenario gerecht zu werden, aber auch sanitätsdienstlich anspruchsvolle Aufgaben wie hohe Opferanzahl, schwierige Bergungsbedingungen gemeinsam mit der Feuerwehr und den hohen Schweregrad der Verletzungen zu bewältigen“, so der Rotkreuz-Übungsorganisator Alexander Semczyzszyn.


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