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LINZ. Ein offensichtlich gelegtes Feuer verursachte am Sonntagabend in der Kirche der Pfarre Linz-St. Peter am Spallerhof einen beträchtlichen Brandschaden. Ein Buch sowie ein Holz-Tisch standen in Vollbrand und verursachten eine massive Rauchentwicklung, die Ermittlungen dauern an.

Einsatz am Spallerhof. (Foto: volker weihbold)
Einsatz am Spallerhof. (Foto: volker weihbold)

Am Sonntag gegen 19 Uhr rückte die Linzer Berufsfeuerwehr aus, um den Brand in der Kirche, die stark verqualmt war, zu löschen. Der Schaden dürfte mehrere hundertausende Euro betragen, am Montag dauerten die Ermittlungen zur genauen Brandursache noch an.

Linzer Sicherheitsstadtrat verurteilt Brandstiftung

Sicherheitsstadtrat Michael Raml zeigt sich schockiert von der mutmaßlichen Brandstiftung in der Kirche der Pfarre St. Peter im Linzer Stadtteil Spallerhof. Die Linzer Berufsfeuerwehr war im Einsatz – die Kirche scheint stark in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Noch ist nicht geklärt, ob es sich um einen Lausbubenstreich handelt oder andere Tat-Motive im Raum stehen. Raml schließt nicht aus, dass die Brandstiftung in der Kirche des bekannten Tierfreundes Pfarrer Franz Zeiger mit dem Auslegen von Giftködern durch Tierquäler in den vergangenen Tagen und Wochen in Linz im Zusammenhang steht. 

Auch das Kirchengebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen. So kurz vor dem Osterfest schmerzt eine solche Brandstiftung ganz besonders“, meint Raml und informiert: „Die Linzer Berufsfeuerwehr war rasch vor Ort und konnte den Brand unter Kontrolle bringen.“

Möglicher Zusammenhang mit Tier-Engagements des Pfarrers?

Ein möglicherweise pikantes Detail zur Brandstiftung ist, dass der dortige Pfarrer Franz Zeiger für sein großes Engagement für Tiere - und vor allem Hunde - über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. „In Linz treiben aktuell Tierquäler mit Giftködern ihr Unwesen. Es sei für Raml nicht auszuschließen, dass die Brandstiftung auf die Kirche des bekannten Tier-Freundes Pfarrer Franz Zeiger mit den Gift-Anschlägen in den letzten Tagen und Wochen in Verbindung stehe. „Sicher ist jedenfalls, dass der oder die Täter rasch ausgeforscht werden müssen! Ich habe den Linzer Ordnungsdienst bereits mit Sonderkontrollen auf den Linzer Hundefreilaufflächen beauftragt.“

Vizebürgermeister Markus Hein und die Linzer FPÖ haben auch 1.000 Euro Ergreifungsprämie für Hinweise zur Ergreifung des oder der Tierquäler ausgelobt“, unterstreicht Sicherheitsstadtrat Michael Raml.


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