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Online Redaktion, 24.10.2023 19:01

LINZ. Wie berichtet, werden am 31. Oktober deutlich mehr Polizeibeamte als sonst im Einsatz sein. Innenminister Gerhard Karner (VP) gab weitere Details zu den Vorbereitungen bekannt.

Die Polizei bereitet sich seit Monaten auf den Jahrestag der Halloween-Krawalle vor. (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)

In den vergangenen Tagen haben laut dem Innenminister zahlreiche Einsatzbesprechungen zwischen den Landespolizeidirektionen und den Bundespolizeidirektionen, aber auch dem Verfassungsschutz stattgefunden. Auch das Bundesamt für Asyl und Fremdenwesen sei eingebunden.

Sondereinsatzkräfte, Diensthunde, Drohnen und Kameras

„Sachbeschädigungen oder Böller sind kein Spaß und werden mit aller Konsequenz bestraft. Sondereinsatzkräfte, wie das Einsatzkommando Cobra, die Bereitschaftseinheiten, die Schnellen Interventionsgruppen, die WEGA in Wien, aber auch Diensthundeeinheiten, Verfassungsschutz und Fremdenpolizei werden gemeinsam bundesweit im Einsatz sein“, so der Innenminister.

Er habe den Auftrag gegeben, „bei Ausschreitungen robust und konsequent einzuschreiten“, so Karner, man sei für die kommende Halloweennacht gewappnet. Im Einsatz sein werden auch Drohnen, Kameras und Körperkameras zur umfassenden Beweissicherung.

Nahostkonflikt wirkt sich auch auf Linz aus

Neben dem Jahrestag der Halloween-Krawalle in Linz beschäftigt die Polizei derzeit auch der Nahostkonflikt: jüdische Einrichtungen und bestimmte Personen müssen besonders geschützt werden, zudem wurde die Israel-Fahne vor dem Alten Rathaus bereits zweimal heruntergerissen und beschädigt.

Vizebürgermeister Martin Hajart will dazu einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat einbringen, es brauche ein klares Signal seitens der Politik gegen Hass, Extremismus und Judenfeindlichkeit.


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