Ars Electronica Festival: „PostCity“ wurde von Besuchern gestürmt
LINZ. Rund 92.000 Besucher bei 482 Einzelveranstaltungen von 946 Künstlern, Wissenschaftlern, Aktivisten und Mitwirkenden wurden gezählt, beim diesjährigen Ars Electronica Festival „Post City - Lebensräume für das 21. Jahrhundert“.

„Das ist eines der bestbesuchten Festivals, das wir je hatten“, ziehen Christine Schöpf und Gerfried Stocker vom Direktorium der Ars Electronica eine erste Bilanz der diesjährigen Ars Electronica: „Vor allem die PostCity war ein echter Hit und wurde regelrecht gestürmt.“
Parallel zu den zig Einzelveranstaltungen wurden 83 Führungen in zwölf Sprachen - von Arabisch über Russisch bis Thai - durchgeführt. Seitens der Ars Electronica Linz GmbH waren insgesamt 180 Mitarbeiter im Einsatz. „Ein riesen Dankeschön dafür an unser Team, ohne dessen Engagement vor allem die Bespielung so riesiger Flächen wie jener in der PostCity unmöglich wäre“, so Schöpf und Stocker die gleichzeitig auf die 430 Partner und Sponsoren, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Museen und Vereine aus aller Welt verweisen.
„Weg der Begegnung“
Im Rahmen des Festivals hat sich Künstler Marcus Neustetter mit seinem Projekt „Renaming the City“ mit dem Linzer Volksgarten beschäftigt - und lud ein, Namensvorschläge für einen Weg durch den Park zu machen. Ziel war es, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu motivieren, sich zu beteiligen. Über 400 Vorschläge gingen ein, die Jury entschied sich für den Namen „Weg der Begegnung“, der künftig durch den Volksgarten führt.


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