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LINZ. Der Klemens-Brosch-Preis, der Kunst-Nachwuchspreis der Energie AG, erstmals in Kooperation mit der Landesgalerie Linz, geht im Jahr 2017 an den jungen Künstler Linus Riepler. Der 1984 in Vöcklabruck geborene Künstler konnte die Jury sowohl durch die Erweiterung des Mediums Zeichnung als auch durch die Lichtigkeit seines Zugangs überzeugen.

Das Werk "Cuddle the Mama" des diesjährigen Klemens Brosch-Preisträgers Linus Riepler. Foto: Linus Riepler

33 Einreichungen gab es beim „Klemens Brosch-Preis“ 2017, die sich mit den verschiedenen Formen der Zeichnung auseinander gesetzt haben.

Zeichnung als Kulturtechnik

Linus Riepler inszeniert aus Versatzstücken des Alltags und zeichnerisch-malerischen Elementen komplexe installative Szenerien im Raum, die sowohl modellhaften als auch narrativen Charakter haben. Die Jury des Klemens Brosch-Preises überzeugte er sowohl durch die Erweiterung des Mediums Zeichnung in den Raum und seine Verschränkung mit skulpturalen Objekten als auch durch die Leichtigkeit seines spielerisch-ironischen Zugangs. Mit der Zeichnung verdichtet er nicht nur die Atmosphäre sondern setzt auch Zeichen, die jedem von uns seit Kindertagen und Schulzeit vertraut sind. Die Zeichnung wird hier nicht nur als Kunstform, sondern auch als Kulturtechnik fortgeführt.

Klemens Brosch-Preis

Bereits zum siebten Mal vergibt die Energie AG den Klemens Brosch-Preis, heuer erstmalig in Kooperation mit der Landesgalerie Linz. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und wird von einer Fachjury vergeben. Ziel ist es, die Zeichnung als wichtiges Medium der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt zu stellen. Er richtet sich speziell an junge Künstler und versteht sich als Förderung und Anerkennung von herausragenden gegenwartsbezogenen Leistungen im Bereich der Zeichnung.


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