Nestroypreis 2017 - Nominierung für Theater Phönix
LINZ. Nach dem Nestroypreis 2014 für „Höllenangst“ und der Nominierung 2015 für „Der Sturm“ freut sich das Theater Phönix, dass „Ein Sommernachtstraum oder Badewannengriffe im Preisvergleich“ von Kurt Palm für den Nestroy 2017 als „Beste Bundesländer-Aufführung“ für diesen Wiener Theaterpreis nominiert wurde.

Die Theateraufführung „ Ein Sommernachtstraum oder Badewannengriffe im Preisvergleich“ mit Karl Ferdinand Kratzl, Georg Lindorfer, Ferry Öllinger, Tom Pohl sowie Hasan Ibrahim und Marco Mrčela (Live-Musik) war ein Trip durch das „wilde Kurtpalmistan“. Der Inhalt: Die drei Kupfermuckn-Verkäufer Bertl, Rudi und Lindi proben im Linzer KPÖ-Heim in der Melicharstraße den „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. Da sie aber wenig Lust zum Textlernen haben, räsonieren sie lieber über Badewannen mit Seitentüren, depressive Metzger, die Marslandung oder die Staatspolizei. Als sie im Radio die Meldung von der Ermordung John F. Kennedys hören, wird ihnen bald klar, dass sie in ein Zeitloch gefallen sein müssen. Der Auftritt des „Mannes mit dem Diaprojektor“ und die Stimmen des „Geists von Hamlets Vater“ und des „Gespensts des Kommunismus“ tragen das ihre zur Verwirrung bei. Als die zwei Musiker Said und Drago die Szene betreten, entspannt sich die Lage zunächst wieder bei einem gemeinsamen Tänzchen. Allerdings haben unsere drei Freunde die Rechnung ohne den Tod gemacht, dessen Erscheinen die Absurdität der Ereignisse auf die Spitze treibt. Regie führte Kurt Palm, für die Ausstattung zeichnete Michaela Mandel verantwortlich. Lichtgestaltung: Ingo Kelp, Sounddesign: Armin Lehner, Dramaturgie: Silke Dörner.


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