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LINZ. Erfreuliche Bilanz ziehen die Museen der Stadt Linz zum Jahr 2017: Ein Plus bei den Besucherzahlen und künstlerische Erfolge können präsentiert werden.

Ausstellungsansicht "Die Sammlung" im LENTOS Kunstmuseum Linz. Foto: APA/Philipp Greindl
  1 / 2   Ausstellungsansicht "Die Sammlung" im LENTOS Kunstmuseum Linz. Foto: APA/Philipp Greindl

„Wir können auf ein absolut erfolgreiches Ausstellungsjahr zurückblicken – auch ist eine Bestandsgarantie für das Nordico gelungen“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer. Mit über 80.000 Besuchern (Lentos: 60.000, Nordico: 20.000) zählt 2017 zu einem der erfolgreichsten Jahre seit dem Kulturhauptstadtjahr 2009.

Einnahmen gestiegen

Auch wirtschaftlich war das Rechnungsjahr 2017 erfolgreich – die Einnahmen bei Eintritten und aus Vermietungen lagen über Plan. Für das Jahr 2018 stehen somit 673.000 Euro an Eigenerlösen, 3 Millionen Euro Spende der Linz AG und 893.000 Euro Zuschuss der Stadt Linz zur Verfügung. Diese insgesamt 4.566.000 Euro fließen in den laufenden Betrieb (1.433.000 Euro) und Personal (2.043.000 Euro). Das „Kulturbudget“ beläuft sich mit 1,1 Millionen Euro auf gleichem Niveau wie in den Vorjahren.

Linzer Ausstellungen nach Wien und Berlin

Zu den künstlerischen Meilensteinen im Jahr 2017 zählt vor allem die Eröffnung des Valie Export-Centers. Auch die Sammlungen im Lentos und im Nordico Stadtmuseum konnten durch Schenkungen und Ankäufe erweitert werden. Besonders erfreulich für die Verantwortlichen der Stadtmuseen: Die museumsübergreifende Ausstellung von Nordico und Landesgalerie zu Klemens Brosch wird 2018 im Belvedere Wien gezeigt. Die aktuell im Lentos laufende Ausstellung zu Valie Export wird im Anschluss in Berlin zu sehen sein.

Museen der Stadt Linz GmbH

Mit 1. Jänner 2018 wird die Museen der Stadt Linz GmbH gegründet, als Teil der Unternehmensgruppe der Stadt Linz – eine wichtige organisatorische Weichenstellung. „Wir erhoffen uns davon eine stärkere Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Flexibilität, vor allem bei Personalfragen“, so die künstlerische Direktorin Hemma Schmutz.


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