Lex Audrey: mit Blick ins Detail
LINZ. Lex Audrey meistern den Balanceakt zwischen Pop, Rock und Electronic und stehen davon abgesehen sowieso für das Einreißen von musikalischen Barrieren. Die junge Band mit Wurzeln in Oberösterreich ist letztes Jahr mit ihrer ersten EP in die österreichische Musiklandschaft eingezogen.

Genauer hinsehen – dazu rufen Lex Audrey bereits mit ihrem Bandnamen auf. „Audrey Hepburn, ist als die schönste Frau aller Zeiten in die Geschichte eingegangen, für ihre humanitäre Arbeit kennt sie aber kaum jemand.“ Genau hier ziehen Lex Audrey die Parallele: ein Statement für Details und gegen die Oberflächlichkeit. „Ich finde es ist keine Musik, die man nebenbei hört“, meint Sänger Niklas Pichler, „Ich erhoffe mir immer, dass die Leute da wirklich genauer hinhören und sich auch die Message dahinter ansehen.“
Begonnen hat das Projekt in Linz. Niklas Pichler (Gesang/Gitarre/Samples), Lukas Staudinger (Bass/Synthesizer) und Patrick Pillichshammer (Drums/Sampling Pad) haben sich im musischen Zweig des Stiftergymnasiums kennengelernt. Nach der Auflösung der Band „Loving.the.Alien“ gründeten sich daraus schließlich Lex Audrey. Dabei kommen die drei alle aus verschiedenen musikalischen Richtungen. Mit Einflüssen aus Klassik, Jazz und Pop kreiert das Trio seinen ganz eigenen Sound.
Im Herbst 2017 ist ihre Debüt-EP >GodGiven< bei Las Vegas Records erschienen. Das Erstlingswerk ist ein Do it yourself-Projekt - alles an den fünf Tracks ist selbst geschrieben, aufgenommen und abgemischt. Das Ergebnis ist Electronic-Rock vom Feinsten: von Pathos bis Euphorie deckt >GodGiven< ein breites Spektrum ab, getragen wird das Werk von der gleichnamigen Single. Ihre Tour dazu hat sie bereits auf Festivals wie das „Acoustic Lakeside“ oder das „Rock im Dorf“- Festival geführt.
Live Konzerte stellen für die Band einen wichtigen Aspekt dar: „In den Liedern steckt sehr viel persönliche Meinung und es ist dann schön, zu sehen, dass die Leute auch diese Einstellung teilen. Wenn es denen, die da sind gefällt, ist das viel wichtiger, als die Besucherzahlen.“ Bei Live-Performances holen sie sich noch zusätzlich Lukas Aignesberger für Percussion und Samples mit ins Boot. „Es war uns extrem wichtig, dass live alles auch wirklich gespielt wird und da nichts vom Band kommt“. Wer sich von dem Ergebnis selbst überzeugen möchte, hat am Samstag, den 11.8. am „Free Tree Open Air“-Festival die Chance dazu. Am 17. August 2018 steht außerdem eine neue Single ins Haus, auf die man gespannt sein darf.
Weitere Infos: http://www.lexaudrey.com/


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