"Tage des Ungehorsams" in der Tabakfabrik Linz
LINZ. Die Schule des Ungehorsams in der Tabakfabrik Linz feiert – und zwar die „Tage des Ungehorsams“. Los geht“s am Freitag, 21. September, mit einigen Highlights wie Graffiti Meeting oder einem Active Citizenship-Workshop.

Gerhard Haderers Schule des Ungehorsams ist eine philosophische, politische, humanistische Denkschule - ohne Pausenglocke und Regelunterricht. Die Tage des Ungehorsams bieten wieder jede Menge interessanter Veranstaltungen, Workshops und Partys.
Linzer Graffiti Meeting
Das Linzer Graffiti Meeting startet am Samstag, 22. September ab 19.30 Uhr. Zu sehen ist dabei etwa der Film „Hello My Name Is“ von Stefan Pohl – Österreich-Premiere. Ab 21 Uhr gibt's ein Symposium und im Anschluss wird zur Aftershow Party mit DJ Phekt geladen. Tags darauf wird gesprüht: Von der Tabakfabrik wurden einhundert Quadratmeter freie Wände hergegeben, ab 12 Uhr kann man den Koryphäen der Graffiti-Szene beim Erstellen ihrer Kunstwerke zusehen, gemeinsam essen, trinken und feiern. Mit dabei sind bekannte Größen wie Burns124, Case, Fader, Krixl, Monkey, Phekt, Skero, Trus, Twist und viele mehr.
Die Djs an diesem Tag werden Flip von Texta und DJ Hooray sein.
Aktiv engagieren
In Kooperation mit arbeit plus und dem Zentrum für Soziale Innovationen wird am Freitag, 21. September ein Workshop angeboten, bei dem es darum geht, das Feuer in den Leuten für akute Themen und Probleme zu entfachen. Erfahrene gesellschaftliche Akteuere kommen zu Wort, der ehemalige Bürgermeister Franz Dobusch wird im Gespräch mit Gerhard Haderer verraten, welche besonders effektiven Tipps er den Teilnehmenden für die Verwirklichung ihrer Projekte ans Herz legen möchte.
Beginn ist um 16 Uhr, Dauer: etwa vier Stunden, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter Konstantina.Zoehrer@arbeitplus.at
Cartoon Ausstellung: Flucht - Grenzen – Menschenrechte
Am Mittwoch, 26. September, 19 Uhr, wird zudem auch die neue Cartoon Ausstellung „Cartooning for Peace: Alle sind Migranten!“ eröffnet. Die Ausstellung verbildlicht, was Menschen dazu veranlasst ihre Heimat zu verlassen, zeichnet die beschwerliche Reise von Geflüchteten nach, und illustriert die Herausforderungen und Probleme, die ihnen im Exil widerfahren. Zu sehen sind Werke von Talal Nayer und internationalen Karikaturisten. Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen hat Talal Nayer in einer umfassenden Ausstellung gezeigt. Eine Auswahl seiner Arbeiten zeigt die Schule des Ungehorsams ebenfalls im Rahmen dieser Ausstellung, die bis 30. März 2019 zu sehen ist.


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