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LINZ. Unter dem Titel „Wiar a Hünderl sein Herrn“ beleuchtet die erste Ausstellung in der neuen Wunderkammer Oberösterreich im OÖ Kulturquartier die Mentalität der Oberösterreicher und ihre Liebe zu Hunden.

Die Liebe zu Hunden steht im Mittelpunkt, im Bild ein American Pit Bull Terrier. Foto: Paul Kranzler
Die Liebe zu Hunden steht im Mittelpunkt, im Bild ein American Pit Bull Terrier. Foto: Paul Kranzler

In der Renaissance und im Barock waren Wunderkammern höchst beliebt: Herrscher, Fürsten und Gelehrte richteten die Sammlungen mit kostbare Kunstwerken, seltenen Naturalien, wissenschaftlichen Instrumenten, Objekten aus fremden Welten und wundersamen Dingen ein. Im OÖ Kulturquartier wird nun erstmals eine Wunderkammer der Gegenwart eingerichtet, in der unterschiedliche kulturelle Aspekte, Themen, Realitäten und Besonderheiten von Oberösterreich aufgegriffen werden.

Auf den Hund gekommen

Die erste Ausstellung, welche am Freitag, 10. Mai 2019 eröffnet wird, läuft unter dem Titel „Wiar a Hünderl sein Herrn“ und beleuchtet was das Land Oberösterreich zusammenhält: Die Grenzen, die Verfassung, die Landeshymne oder gemeinsame Mentalitäten – wie die Liebe zu Land und Hund. Grund genug also für eine vergnügliche Untersuchung und einen Wunderkammer-Auftakt zu den oberösterreichischen Hunden. Zu sehen sind private Devotionalien, Skelette aus früheren Zeiten, präparierte Prachtexemplare, Verwaltungsmaßnahmen, Erziehungsmethoden, Hundemode und mehr. Immer im Blick dabei ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier sowie das in der Landeshymne besungene Phänomen der bedingungslosen hündischen Treue.


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