Durchbruch: Junge Linzerin Fotografin schafft als erste Österreicherin Teilnahme am Wettbewerb „Master of Photography“

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 25.05.2019 09:28 Uhr

LINZ. Als erste Österreicherin hat es die Linzer Fotografin und Künstlerin Ness Rubey geschafft, unter tausenden von Einsendungen als Teilnehmerin für den großen internationalen Fotowettbewerb „Master of Photography“ ausgewählt zu werden. Gegen sieben weitere Fotografen kämpft die 23-jährige nun in einer TV-Sendung von Sky um den Sieg sowie 100.000 Euro.

Bereits Anfang des Jahres fanden nahe Rom die Dreharbeiten zur beliebten Sky-Fernsehshow „Master of Photography“ statt, ab Dienstag, 28. Mai, wird die Sendung auf Sky in England, Irland, Italien, Deutschland und Österreich ausgestrahlt. Sie kämpft in der TV-Show gegen Fotografen aus Italien, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland um den Sieg. Damit wartet auch ein Gewinn von 100.000 Euro.

In Londoner Galerie ausgestellt

Die 23-jährige Ness Rubey, die in der Nähe von Steyr aufgewachsen ist und seit mehreren Jahren in Linz wohnt und arbeitet war bislang als Berufsfotografin tätig. Nun möchte sie sich als Foto-Künstlerin verwirklichen und ihre eigenen Projektideen umsetzen. Erste internationale Erfolge konnte sie bereits feiern: Im März wurde ihr Bild „Rebirth“ für das Finale der „London Photo Show Competition“ ausgewählt und in London ausgestellt.

Weiters holte sich die Fotografin den Sieg bei einem Fotowettbewerb der Hamburger Künstler-Plattform „Cherrydeck“. Zum Drüberstreuen gab es vor Kurzem den ersten Platz bei den oberösterreichischen Berufsfotografen in der Kategorie „Portrait“.

Großes Abenteuer, wertvolle Connections

„Master of Photography“ ist ein nächster wichtiger Schritt für die talentierte Fotografin. Nach drei erfolgreichen Staffeln sucht die Fernsehshow in sechs Folgen zum vierten Mal den „besten, neuen europäischen Fotografen“.

„Es ist schon ein seltsames Gefühl, plötzlich selbst vor unzähligen Kameras zu stehen und seine Werke so renommierten Fotografen und Kuratoren wie Oliviero Toscani zu präsentieren“, so Rubey über ihr Abenteuer. „Ich habe so viele große Persönlichkeiten getroffen und bin daran selbst enorm gewachsen. Es war ein unglaubliches Erlebnis, aus dem ich neue Energie geschöpft habe und viele wertvolle Kontakte mitnehmen kann.“

Bewegende Bilderstrecken

Rubey sieht sich selbst vor allem auch als Storytellerin. Inspiration für ihre Bilder und Fotostrecken findet sie in der Natur, in der Stadt, in den Menschen, denen sie begegnet. „Aus all meinen Eindrücken formen sich Bilder in meinem Kopf. Oft ist es wie ein Puzzle im Traum, das in der Realität gebaut werden möchte. So füge ich die Teile zusammen und transportiere mein innerstes Ich nach außen. Oft reicht dazu nicht nur ein Bild aus und so entstehen ganze Bildstrecken“.

Ihre jüngsten Serien tragen Titel wie „We are not alone“, „Buttons“, „Isolation“ oder „Tension“. Mehr Infos: www.nessrubey.com

 

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