Online-Theater „Stahlstadt.online“: Linz hat eine Alternate Reality Soap

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 29.08.2019 15:41 Uhr

LINZ. Mit dem Social-Media-Projekt „Stahlstadt.Online“ gibt es eine Alternate Reality Soap für Linz. Das Online-Theater vom Neuen Linzer Stadttheater findet noch bis 8. September on- und offline statt. Jeder kann mitmachen, beim Ars Electronica Festival wird die Geschichte aufgelöst.

Jugendliche Asylwerber leben in Oberösterreich in einem immer rauer werdendem Klima. So unterschiedlich sie sind, einen sie Fragen zu Arbeit, Ausbildung, Spracherwerb, Liebe, Selbstpräsentation und den sozialen Medien. Das partizipative Theaterprojekt „Stahlstadt.Online“ will Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung ansprechen.

Das Projekt unter der Leitung von Clara Gallistl, Philipp Ehmann und Verena Humer will zur Perspektivenveränderung anregen, die öffentliche Wahrnehmung von geflüchteten Jugendlichen verbessern und geflüchtete Jugendliche mit den Informationen versorgen, die sie zum guten, selbstständigen Leben in Oberösterreich benötigen.

Aus Linz wird Stahlstadt

Vorab, von Februar bis Juli fanden monatlich Arbeitstreffen und Workshops statt, in denen die Jugendlichen gemeinsam die Geschichte der Stahlstadt schrieben. Die Jugendlichen haben ein Alternate-Reality Game entwickelt, bei dem sich  selbst eine alternative Realität gestaltet haben - aus Linz wird Stahlstadt. 

Jeder kann sich beteiligen

Und es gilt ein Rätsel zu lösen, bei dem sich alle beteiligen können: Erzählt wird von insgesamt vier Charakteren und vom Verschwinden des 21-jährigen Arbeitssuchenden Amir sowie der 19-jährigen Schülerin Sefda. Die Zivilbevölkerung ist ab sofort aufgerufen, sich über Instagram sowie den Hashtag #StahlstadtKids an der Suche nach den beiden zu beteiligen. Auf Youtube und Instagram wird als @LINZLIEBE aus der Stahlstadt berichtet und man kann der Story folgen.

Auflösung bei der Ars Electronica

Am Donnerstag, 5. und Freitag, 6. September wird das Rätsel dann aufgelöst, Bei „u19 - Create your world“ beim Ars Electronica Festival. 25 Jugendliche erzählen gemeinsam mit Schauspielern und den Projektpartnern die Geschichte der Stahlstadt. Bisher weis man, dass magische Portale auftauchen, die Jugendliche in Stress-Situationen verschlucken. Alles weitere ist noch streng geheim.

Alle Infos unter www.stahlstadt.online

 

 

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