"Ring des Nibelungen": Konzert an der Bruckneruni
LINZ. Am Dienstag, 26. November, 19.30 Uhr, führt das große Blechbläserensemble der Bruckneruni Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ auf. Erzähler: Christoph Wagner-Trenkwitz.

Am 26. November gastiert Christoph Wagner-Trenkwitz an der Bruckneruniversität und präsentiert gemeinsam mit 18 Musikern der Bruckneruni den „Ring des Nibelungen“ in einer von Gunter Waldek bearbeiteten Fassung für Blechbläserensemble und einen Erzähler.
Wagners Werk ist das in jeder Hinsicht das größte Musiktheater-Werk: Zwischen dem rätselhaften Murmeln des Rheins in der Einleitung zum Rheingold bis zum Brand Walhalls im Finale der Götterdämmerung liegen im Original rund sechzehn Stunden. Gefordert ist ein hundertköpfiger Orchesterapparat, über 30 Solisten plus gemischtem Chor.
Mammutwerk für 18 Musiker bearbeitet
Der Komponist, Dirigent und Pädagoge Gunter Waldek hat den Ring für 18 Musikern bearbeitet. Zusätzlich zu Blechblasinstrumenten und Schlagwerk wird Unterstützung für die höchste und die tiefste Lage eingesetzt: Piccoloflöte und Kontrabass.
Wagner-Trenkwitz erzählt
Zu hören ist aber bloß eine Stimme, nämlich jene von Christoph Wagner-Trenkwitz. Der Kommentator des Opernballs und Radiomoderator hat unter anderem die Einführungsmatineen zur letzten Ring-Neuproduktion an der Wiener Staatsoper präsentiert. Nun wird Wagner-Trenkwitz „zwischen der Musik“ das Weltendrama seines Fast-Namensvetters kompakt erzählen. Das Publikum erlebt Götter und Riesen, Helden und Finsterlinge, Winterstürme, Walkürenritt und Wotans Abschied – und das innerhalb von zweimal einer Stunde.
Kartenreservierung (20/Jugend 10 Euro) unter veranstaltungen@bruckneruni.at und Tel. 0732/701000-280


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