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Zweiter Zwischenbericht zum Linzer Kulturentwicklungsplan: "Viele Dinge wurden verwirklicht"

Karin Seyringer, 09.12.2019 15:27

LINZ. Im Jänner 2019 hat der Linzer Gemeinderat den Kulturentwicklungsplan (KEP) beschlossen – nun wurde der zweite Zwischenbericht vorgelegt, der erfreuliche Entwicklungen bestätigt.

Der neue KEP-Zwischenbericht liegt vor. Foto: Tips
Der neue KEP-Zwischenbericht liegt vor. Foto: Tips

Mit seinen vier Leitlinien und zwölf Schwerpunkten, die für einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren formuliert wurden, beschreibt der KEP in Form von Zielen und Maßnahmen das kulturelle Handlungsfeld nach dem Europäischen Kulturhauptstadtjahr „Linz09“.

Nach dem ersten Zwischenbericht 2013 bis 2015 liegt nun der zweite Bericht für die Jahre 2016 bis 2018 vor. „Viele Dinge, die weit über die Maßnahmen im KEP hinausgehen, konnten verwirklicht werden“, so Kulturdirektor Julius Stieber. So wurden im Zuge der Ernennung von Linz zur UNESCO City of Media Arts die Themen Medienkunst und digitale Kunst weiter vertieft. Neben der neuen Dauerausstellung im Ars Electronica Center werden hier die Gründung des Valie Export Centers, das neue „Stream“-Festival, das neue Sonderförderprogramm „Linz_sounds“ sowie das Festival „Linz FMR“ genannt. „Mit dem Zwischenbericht liegt nun ein Leistungsergebnis vor, das eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Kulturstadt Linz darstellt“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

Bessere Bedingungen für junge Initiativen gefordert

Der zweite Evaluierungsbericht wurde unter Mitarbeit des Stadtkulturbeirates Linz erstellt, der als beratendes Gremium die Sicht der Kulturschaffenden eingebracht hat. Handlungsbedarf sieht dieser noch bei besseren Rahmenbedingungen für junge Initiativen, bei leistbaren und niedrigschwelligen Räumen und bei der Kulturarbeit in den Stadtteilen, wie Otto Tremetzberger, Vorsitzender des Linzer Stadtkulturbeirates, ausführt. Eine künftige Maßnahme zur Verbesserung der Rahmenbedingungen ist die Budgeterhöhung um 13 Prozent für die freie Kunst- und Kulturszene ab 2020.

Den vollständigen Bericht gibt's unter www.kep-linz.at


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