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LINZ. Mit dem Buch „Kult-Kanzler Kreisky - Mensch und Mythos“ hat Autor und Journalist Christoph Kotanko eine informative wie kritische Beschreibung Bruno Kreiskys vorgelegt. Am Montag, 24. Februar, 19 Uhr, wird das Buch bei Thalia Linz Landstraße präsentiert.

Buchcover "Kult-Kanzler Kreisky" Foto: Carl Ueberreuter Verlag GmbH
Buchcover "Kult-Kanzler Kreisky" Foto: Carl Ueberreuter Verlag GmbH

Christoph Kotanko beleuchtet die Ära Kreisky aus der Sicht von Weggefährten. Zum 50. Jahrestag der Kanzlerschaft am versammelt die Neuerscheinung - erschienen im Carl Ueberreuter-Verlag - ungewohnte und neue Perspektiven.  

Mehrmaliger Rekordhalter

Vor fünfzig Jahren, am 1. März 1970 erzielte die SPÖ unter Bruno Kreisky bei der Nationalratswahl die relative Mehrheit. Kreisky bildete eine Minderheitsregierung. Damit begann eine Ära, die 13 Jahre dauern und Österreich tief verändern sollte. Als Kanzler ist er mehrfacher Rekordhalter: Keiner vor oder nach ihm wurde so spät im Leben Regierungschef, niemand blieb so lange im Amt, keiner gewann so viele Wahlen hintereinander. Vor dreißig Jahren, am 29. Juli 1990 starb Bruno Kreisky. 

Der Journalist und Wien-Korrespondent der OÖN, Christoph Kotanko, hat zahlreiche Gespräche mit den engsten Mitarbeitern geführt und beschreibt informativ und kritisch die Kultfigur Kreisky und bringt spannende Hintergründe ans Licht.

Im Buch kommen zu Wort: Margit Schmidt (persönliche Sekretärin), Alfred Reiter (langjähriger Kabinettchef), Peter Jankowitsch (erster Büroleiter), Ernst Braun (Mitarbeiter im Kanzleramt), Hugo Portisch (Kurier-Chefredakteur und viele Jahre der Chefkommentator des ORF).

Präsentation in Linz

Am Montag, 24. Februar, 19 Uhr, wird das Buch bei Thalia Linz Landstraße von Christoph Kotanko präsentiert, im Gespräch mit dem ehemaligen SPÖ-Politiker und Soziologen Josef Weidenholzer.

Der Eintritt ist frei, freie Platzwahl. 


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