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LINZ. Advents- und Christkindlmärkte müssen heuer coronabedingt leider ausfallen, dennoch bietet der Linzer Advent stimmungsvolle Angebote. So wird sich der Hauptplatz zum Märchenplatz verwandeln und adventliche Stimmung verbreiten. Dazu gibt's noch einiges mehr, wie einen Krippenrundgang durch die Innenstadt. Los geht's am 7. Dezember.

  1 / 2   Von Jugendlichen der Produktionsschule VSG Factory gestaltet: Die Stahlstadt-Krippe "Flucht, zu sehen an der Promenade. (Foto: Linz Tourismus)

„Der Hauptplatz wird im Advent zum Märchenplatz und auch die Krippen bereichern in diesem Jahr den öffentlichen Raum. Gemeinsam mit der Weihnachtsbeleuchtung kehrt damit doch noch adventliche Stimmung ein“, freut sich Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier. „Um zumindest ein wenig Weihnachtsstimmung in der Innenstadt aufkommen zu lassen, haben wir entschieden, die traditionellen Märchenfiguren auf dem Linzer Hauptplatz aufzustellen“, kündigt Bürgermeister Klaus Luger an.

Gemeint sind die Märchenfiguren, die schon eine Institution im Volksgarten sind - diese wandern heuer auf den Hauptplatz. Sechs verschiedene Märchen in Lebensgröße können damit ab 7. Dezember bewundert werden.

Ebenfalls am Hauptplatz aufgestellt ist ab 7. Dezember ein weihnachtlicher Schaufenstercontainer, der den Advent in die Innenstadt bringt, ohne große Menschenansammlungen zu verursachen.

Krippenrundgang durch die Innenstadt

Zudem werden drei Großkrippen an prominenten Stellen in der Innenstadt platziert. Spaziert werden kann zum Schillerpark, an die Promenade, zum Martin-Luther-Platz und zur Fensterkrippe in der Altstadt.

„Es freut uns, dass es in Linz auch bei den Krippen eine gewisse Vielfalt zu entdecken gibt. Von traditionellen Szenen bis hin zu modernen Darstellungen haben Künstler hier ihrer Sichtweise der Herbergssuche Ausdruck verliehen“, so Luger und Baier.

  • Die Krippe „Stern zu Bethlehem“ am Schillerplatz ist mit ihren überlebensgroßen Figuren und ihrer futuristischen Gestaltung eine Besonderheit. Der Bildhauer Konrad Feichtinger möchte mit ihr traditionelle Denkmuster und Strukturen durchbrechen.
  • An der Promenade findet sich die von Jugendlichen der ProduktionsschuleVSGFactory gefertigte Stahlstadtkrippe „Flucht“. So wie bereits für Maria und Josef die Themen Heimat, Herbergssuche, Fremde und Nächstenliebe von Bedeutung waren, sind sie heute aktueller denn je. Die jugendlichen Gestalter weisen damit auf die momentane Situation vieler Menschen auf der Welt hin.
  • Wer mit offenen Augen durch die Altstadt spaziert, entdeckt in den Fenstern des Kremsmünsterer Stiftshauses einen besonderen Blickfang. Die nach Motiven der Papierkrippe von Ernst Balluf gestaltete Krippe kommt durch die Beleuchtung besonders in den Abendstunden zur Geltung.
  • Mit einer Fläche von zwölf Quadratmetern ist die Krippe am Martin-Luther-Platz einer der größten Österreichs. Die lebensgroßen Figuren der Heiligen Familie sind handbemalt und in traditioneller Art in einem Stall arrangiert. Peter Oberaigner gestaltete das sechsminütige Krippenspiel mit Effekten und Musik.

Weihnachtsmärkte online, Sonderbriefmarke und vieles mehr

Damit die Weihnachtsmärkte heuer nicht ganz verschwinden, wurde das Angebot einfach ins Internet verlagert. So finden sich viele „Standler“ online auf christkindlmarkt-linz.at - dort kann man online nach regionalen Produkten und kleinen Geschenken suchen.

Am Montag, 14. Dezember findet anlässlich des Krippenverkaufs der Linzer Krippenfreunde ein Sonderpostamt in der Landstraße 47 statt. Von 13 bis 17 Uhr können Besucher eine eigens entworfene Sondermarke erwerben und abstempeln. Zudem zeigen die Linzer Krippenfreunde das Handwerk des Krippenbaus.

Und nicht nur, vor allem aber auch zur Weihnachtszeit können im Einkaufszentrum Passage in der Service-Zone im 1. Stock Einkäufe kostenlos verpackt werden.


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