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LINZ. Das Ars Electronica Center in Linz bleibt bis auf weiteres geschlossen. Dennoch warten auch diese Woche virtuelle Ausflüge auf Interessierte. Zum Programm zählen etwa ein Einblick in die Arbeit von Archäologen sowie ein Live-Konzert zu Klaviermusik von Schubert.

Im Programm des Ars Electronica Center für Zuhause sind diese Woche moderne Werkzeuge von Archäologen zu sehen. (Foto: Ars Electronica/Robert Bauernhansl)

Den Beginn des Ars Electronica Home Delivery macht diese Woche „Beat the Clock“ mit Marco Palewicz am Mittwoch, 3. März um 14.30 Uhr. Der Musiklehrer an der Musikschule Linz stellt sich im Open Sound Studio des Ars Electronica Centers einer Herausforderung. Er hat nur zehn Minuten Zeit, um am Computer Musik zu basteln. So können etwa Komponenten wie Bass, Piano, Synthesizer und verschiedene Effekte hinzugefügt und arrangiert werden.

Moderne Archäologie

Weiter geht es am Donnerstag, 4. März um 17 Uhr unter dem Titel „Den Römern mit Hightech auf der Spur“. Hier wird ein Einblick in die Arbeit von Archäologen gegeben. Längst kommen nicht mehr nur althergebrachte Werkzeuge wie Schaufel, Eimer, Spatel oder Spitzkelle an klassischen Ausgrabungsstätten zum Einsatz. Modernste Technologien wie Georadar, um Röntgenbilder des Bodens aufzunehmen, und Laserscan dokumentieren die Arbeit immer mehr. Bei welchen Projekten diese Werkzeuge im Bereich des römischen Donaulimes in Oberösterreich verwendet werden, zeigt Archäologe und Römerexperte Stefan Traxler von der OÖ Landes-Kultur GmbH.

Am Samstag, 6. März um 15.30 Uhr dreht sich der Deep Space des AEC um Projekte Studierender der Richtung Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst an der Kunstuniversität Linz. Den Zusehern werden gemeinsame audiovisuelle und ästhetische Arbeiten vorgestellt.

Visualisiertes Klavierkonzert

Den Abschluss dieser Woche macht ein Live-Konzert von Maki Namekawa und Dennis Russel Davies am Sonntag, 7. März um 19 Uhr. Die Zuseher erwarten Lebensstürme, Allegro in a minor, D947 und Drei Märsche Militaires, opus 51, D 733 von Franz Schubert auf dem Klavier. Die Drei Märsche Militaires ist eines der wenigen Werke, das zu Schuberts Lebzeiten veröffentlicht wurden. Lebensstürme komponierte er kurz vor seinem Tod mit 31 Jahren. Namekawa und Davies werden bei ihrem Konzert von Visualisierungen aus der Hand von Cori O'Lan begleitet. Das Konzert wird auf Youtube und Facebook gestreamt. Das Publikum zu Hause kanns mittels Kommentarfunktion mit den Künstlern plaudern oder Fragen stellen.

Das Programm des Ars Electronica Home Delivery lässt sich online nachsehen.


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