Das sind die ersten Acts beim Musikfestival "Stream"
LINZ. Das Linzer „Stream Festival“ geht heute unter dem Motto „Streaming Stream“ komplett als digitales Musikfestival über die Bühne. Von 27. bis 29. Mai werden alle zwölf Konzerte via Live-Stream zum digitalen Festivalerlebnis. Nun haben die Macher die ersten Namen, auf die man sich freuen kann, verraten.

„Das Stream Festival wird 2021 zum digitalen Live-Musikfestival. Alle zwölf Konzerte werden via Live-Stream mit einer eigenen Dramaturgie zum Festivalerlebnis. Spannende internationale und nationale Acts warten auf Musikfans“, freut sich Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer. Die 2020 abgesagte und nun nachgeholte zweite Auflage des Linzer Festivals findet statt – allerdings werden die Programmschienen „Stage“ und „Talk“ ins Netz verlegt.
Die ersten Acts wurden verraten
Mitte Mai präsentiert das Festivalteam das gesamte Programm der beiden Schienen, das insgesamt zwölf Konzerte, mehrere Lectures, Diskussionsrunden und Producer Talks umfasst. Jeden Tag wird dabei auch ein internationaler Act den Festival-Tag krönen, alle drei kommen dabei nach Linz und haben auch Besonderheiten mit im Gepäck.
Am Eröffnungsabend, Donnerstag, 27. Mai, taucht Martin Kohlstedt, deutscher Komponist und Pianist, in einen berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften.
Der Brite Kamaal Williams, der Jazz mit urbanem Londoner Electronic-Sound verschmelzen lässt, bringt am Freitagabend, 28. Mai, Neues von seinem aktuellen Live- und zweiten Studioalbum mit.
Der krönende Abschluss des Online-Musikfestials am 29. Mai bildet Ex-Tomte-Frontmann Thees Uhlmann, der in charmanter Quartett-Besetzung aus Hamburg anreist und als Besonderheit seine „Songs & Stories II“ aus dem Linzer Posthof in die weite Netzwelt versendet. Thees Uhlmann mit Band gibt's dann auch am 20. Juli auf der FrischLuft-Bühne Open Air am Posthof-Gelände.
Weibliche Pop-Größen aus Österreich
Der Freitag startet musikalisch mit Lea Föger: alias INNER. Sie schreibt dreamigen Pop mit experimentellen und elektronischen Elementen, das ist mutig, vielschichtig und tanzbar – auch im Wohnzimmer. Dass mit Miss Bunpun eine gebürtige Linzerin und damit basslastige Beats, intensive Soul Vocals, Rap und frech-direkte Texte beim Streaming Stream vertreten sind, wurde bereits verraten. Mit außergewöhnlichen Rap- und Gesangs-Skills sowie starken Inhalten wirbelt die österreichische Musikerin Keke derzeit gehörig die Rapszene im deutschsprachigen Raum auf. Und Nora Pider bildet gemeinsam mit Julian Angerer „Anger“, die Gewinner des FM4 Awards 2020, die das Genre Pop in all seinen Facetten zelebriert.


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