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LINZ. Nicht nur die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen, auch ein Brand hatte dem Linzer Theater Phönix stark zugesetzt. Für die kommende Saison steht aber alles in den Startlöchern. Fünf neue Inszenierungen stehen am Spielplan, darunter ein Stück, dass coronabedingt nachgeholt wird.

 (Foto: Helmut Walte)
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Bevor die neue Spielzeit ab Herbst startet, ist im Phönix im Juni noch das Stück „#schalldicht“ im Rahmen des Schäxpir-Festivals zu sehen. Mit der szenischen Lesung von „Rozznjogd“ mit Ingrid Höller und Ferry Öllinger gastiert das Theater Phönix am 6. Juli beim Linzer Schlosspark Open Air.

Bis zum Lockdown im März 2020 gab es ein Zuschauer-Plus von 18,6 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Bei gleichbleibendem Trend wären voraussichtlich 22.000 Zuschauer erreicht worden. So waren es 2.600, bei 32 Vorstellungen. Mit Covid-Unterstützungen zeigt sich der Jahresabschluss finanziell stabil und positiv, auch die Perspektive für 2021 ist positiv.

Fünf Stücke am Spielplan

Für Theater-Leiter Harald Gebhartl wird 2021/22 die letzte Saison sein, er zieht sich zurück, Silke Dörner übernimmt – Tips hat berichtet. Am Spielplan stehen ein Stück, das zwar fertig ist, aber noch nicht gezeigt werden konnte, zudem vier neue Inszenierungen.

Den Start macht am 14. September die Uraufführung von Thomas Arzts „Taumel und Tumult. Eine pandemische Posse“ - eine skurrile Posse in bester Nestroy-Tradition. Regie führt Florian Pilz. Thomas Arzt hat das Auftragswerk für das fixe Ensemble am Phönix geschrieben: Nadine Breitfuß, Martin Brunnemann, Anna Maria Eder und Sven Sorring.

Die zweite Premiere wird der Klassiker „Draußen vor der Tür“ (Wolfgang Borchert) sein, am, 14. Oktober. Das Stück wäre eigentlich schon für die aktuelle Spielzeit geplant gewesen.

Harald Gebhartl hat sich das Nestroy-Stück „Häuptling Abendwind“ vorgenommen und bringt es ab 9. Dezember in einer eigenen Fassung auf die Bühne. Gebhartl wird auch Regie führen. Das trashige Singspiel lebt von seinen prächtigen Figuren, seinen volksnahen Darstellern, die allesamt mit Haut und Haaren dem Wahnwitz verfallen sein müssen.

Im nächsten Jahr wartet dann eine Kurt Palm-Uraufführung – „This ist the end, my friend“, am 17. März. Palm wird auch Regie führen bei seinem Stück, in dem sich die Wege von acht Personen an merkwürdigen Orten kreuzen.

Am 26. Mai schließlich wartet die Uraufführung von „Eurydike*Orpheus“ (Arbeitstitel)  - eine Zusammenarbeit zwischen Phönix und dem Linzer Kollektiv „Das Schauwerk“. Das Stück entsteht gerade.

Extras und Gastspiele

Auch im Herbst wird dann die Schäxpir-Kooperation „#schalldicht“ von Sina Heiss zu sehen sein, als Wiederaufnahme ab 2. November.

Abgerundet wird das Phönix-Programm wieder von Gastspielen und Extras. So ist ab 18. November „Das Schauwerk“ auch mit „Generation Why“ zu sehen. Rudi Habringer und Ferry Öllinger kommen mit ihrem satirischen Weihnachtsabend „Endlich brennt wieder der Baum“ (ab 21. Dezember), mit „Lohn der Nacht“ wird das Gewinnerstück des Autorenpreises der Theaterallianz von Bernhard Studlar ab 9. Februar zu sehen sein. Mit „Arthur & Claire“ von Stefan Vögel mit Kristina Sprenger und Ferry Öllinger ist ab 15. Februar eine Koproduktion von Bühnen Berndorf und Wald4tler Hoftheater in Linz zu sehen.  

Tickets

Karten für das Theater Phönix, alle Infos und mehr: www.theater-phoenix.at; der beliebte „Schnittwoch“ mit Karten um 12 Euro für alle unter 30 wird es auch nächste Saison wieder geben.

 

 


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