Phönix startet mit "Taumel und Tumult" in die Spielsaison
LINZ. Mit der Uraufführung von „Taumel und Tumult“ startet das Theater Phönix am kommenden Dienstag, 14. September, in die neue Spielsaison.

„Nach der Pandemie und dem Brand im Frühjahr, freuen wir uns unbändig auf die Zuschauer, wieder auf der Bühne spielen zu können und eine spannende Saison in einem noch schöneren Phönix“, freut sich der Künstlerische Leiter Harald Gebhartl. Den Startschuss gibt die Posse „Taumel und Tumult“, die mittlerweile dritte Uraufführung - nach „Werther lieben“ (2016) und „Else (ohne Fräulein)“ (2019) -, die Thomas Arzt, für das Theaterhaus geschrieben hat. Regie führt Florian Pilz, für das Bühnenbild zeigt sich Michaela Mandel verantwortlich.
Zum Inhalt
Ein Hotel in der Innenstadt, chronisch unterbelegt und gespenstisch still. Hier harren seit Ausbruch der Pandemie Hotelmanager Gregori (Martin Brunnemann), Portier Adam (Sven Sorring) und Zimmermädchen Luzia (Nadine Breifuß) der Dinge und hoffen auf bessere Zeiten. Dann, nach 142 Tagen, endlich der erste Gast: Frau Conradi, mit C (Anna Maria Eder). Das verheißt Aufbruchsstimmung.
Zwar macht ein Gast allein noch keinen Frühling, aber bei Gregori weckt es die Hoffnung auf einen Neuanfang und die Schmetterlinge in seinem Bauch. Vor allem, als er einen vermeintlichen Liebesbrief von Frau Conradi mit C. erhält. Doch da dieser Brief leider nicht der einzige ist, der vom Himmel fällt, nimmt das Spiel von Zufall und Verwechslung seinen Lauf. Einzig Adam hat noch einen Hauch von Überblick und fortan alle Hände voll zu tun, die schicksalhafte Post an die richtige Frau, den richtigen Mann zu bringen.
„Thomas Arzt ist mit „Taumel und Tumult“ eine herrlich skurrile Posse gelungen“, lobt die Leitende Dramaturgin und künftige Nachfolgerin von Harald Gebhartl, Silke Dörner. In bester Komödientradition eines Nestroy oder Goldoni entspinnt er seine Geschichte um Missverständnisse durch schicksalhaft fehlgeleitete Briefe und zeigt Menschen und ihre Existenz in pandemischen Zeiten – berührend und komisch zugleich.
Gespielt wird in der kommenden Saison ausschließlich im großen Saal, Balkon und Studio sind noch nicht wieder geöffnet.


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