Das sind die Gewinner der Bühnenkunstpreise des Landes OÖ
OÖ/WILHERING/GALLNEUKIRCHEN/LINZ. Die Gewinner der Bühnenkunstpreise des Landes OÖ für die Spielzeit 2021/22 stehen fest: der mit 7.500 Euro dotierte Bühnenkunstpreis geht an die Theaterproduktion „Monks – Zeugen des Unsichtbaren“ des theaterSPECTACEL Wilhering. Den mit 3.000 Euro dotierten Anerkennungspreis 2021/22 erhält die Produktion „Ich war’s nicht“ des Theaters Malaria der Kunstwerkstatt des Diakoniewerks. Verliehen werden die Preise Ende November.

„Die Bühnenkunstpreise geben einen Einblick in die herausragende Qualität und Innovationskraft der darstellenden Kunst in Oberösterreich“, freut sich Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Ich gratuliere den Preisträgern, die mit ihrer Arbeit das kulturelle Leben in Oberösterreich prägen und bereichern.“
Die Bühnenkunstpreise nehmen eine Sonderstellung in der Reihe der Landespreise für Kultur ein. Sie werden nicht biennal, sondern jährlich als künstlerische Bilanz des abgelaufenen Bühnenjahres vergeben.
Bühnenkunstpreis für Theaterspectacel Wilhering
Der mit 7.500 Euro dotierte Bühnenkunstpreis 2021/22 geht an die Theaterproduktion „Monks – Zeugen des Unsichtbaren“, eine theatralische Wanderung durch Zeiten und Räume, des theaterSPECTACEL Wilhering.
Die Begründungen der Jury: „Das theaterSPECTACEL Wilhering hat mit 'Monks – Zeugen des Unsichtbaren' auf dem Areal von Stift Wilhering das Kunststück geschafft, Zeit- und Kirchengeschichte in einem neuen Theaterstück von Rudolf Habringer und Joachim Rathke zu verdichten und aus der blendenden Verarbeitung von Historie samt fiktiver Seitenstränge zeitlose Relevanz zu filtern. Darüber hinaus haben Regie (Rathke) und Ensemble mit einem ausgeklügelten logistischen System die künstlerische Form des Stationen-Theaters sowohl räumlich als auch inhaltlich in jedem Moment blendend begründet. Die Produktion war ein dramatischer Ritt vom Mittelalter über Reformation/Gegenreformation bis in die Zweite Republik – mit einem klugen Schauspiel über Land und Leute.“
Anerkennungspreis für Theater Malaria
Den mit 3.000 Euro dotierten Anerkennungspreis 2021/22 erhält die Theaterproduktion „Ich war’s nicht“, ein Krimi in 17 Szenen, des Theater Malaria der Kunstwerkstatt des Diakoniewerks, die im Rahmen des Internationalen inklusiven Kulturfestivals sicht:wechsel in Linz aufgeführt wurde.
Die Begründungen der Jury: „Die Aufführung 'Ich war´s nicht – Krimi in 17 Szenen' war im Rahmen des inklusiven Kulturfestivals sicht:wechsel im Juni 2022 im U-Hof zu sehen. Ausgezeichnet und gewürdigt werden soll durch diesen Preis die künstlerische Leistung des gesamten Produktionsteams. Eine Aufführung, die nach einem weiteren Corona-Jahr beweist, was Bühnenkunst leisten kann: unterhaltsam und künstlerisch anspruchsvoll Fragen aufwerfen und ein respektvoll gelebtes Miteinander schaffen, in dem wir gemeinsam reflektieren, wie wir zusammenleben möchten.“
Verleihung am 30. November
Landeshauptmann Thomas Stelzer wird die Bühnenkunstpreise im Rahmen eines Festakts am Mittwoch, 30. November 2022, 17 Uhr, in den Linzer Kammerspielen verleihen.


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