Shakespeare-Klassiker als modernes Ehe-Psychodrama: "MacBeth" im Phönix
LINZ. Macbeth könnte sich vorstellen, den König zu geben. Lady Macbeth weiß, dass er es werden muss. Auf ihre Beziehung bricht Gernot Plass seine Überschreibung der großen Shakespeare-Tragödie herunter. Am Dienstag, 10. Jänner, um 19.30 Uhr ist „Macbeth“ noch einmal im Theater Phönix zu erleben.

In seiner aufregenden, kurzweiligen Fassung des Klassikers schafft er es, die finstere Shakespeare-Tragödie als modernes Ehe-Psychodrama kurzzufassen und sich nur auf die Innenwelten und die Konfliktdialoge der beiden Protagonisten (Markus Hamele und Emese Fáy) zu konzentrieren, die selbstverständlich auch hier in den Wahnsinn, aber auch in eine Reflexion über den Sinn des Lebens an sich führen. So entspinnt sich ein Spiel zwischen Mord, Schuld und tiefster Menschlichkeit.
Gespielt wird übrigens an und auf einer langen Tafel, das Publikum an beiden Seiten, das so hautnah am intensiven Geschehen teilnimmt.
Karten: www.theater-phoenix.at


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