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LINZ. Die Tribüne hat ihren Spielplan bis März veröffentlicht. Erkennbar ist ein Frauenschwerpunkt, gerade was die eigenen Produktionen betrifft.

Lisa Kröll als Doris in "Das kunstseidene Mädchen" (Foto: Reinhard Winkler)
Lisa Kröll als Doris in "Das kunstseidene Mädchen" (Foto: Reinhard Winkler)

Bereits erfolgreich Premiere gefeiert hat das Chanson-Musical „Das Kunstseidene Mädchen“ nach dem Roman von Irmgard Keun. Im Mittelpunkt steht Doris, eine Träumerin, die es auf die Bühne drängt. Doch es ist Anfang der 1930er-Jahre und es braucht Humor und Lebenskunst, um als mittellose Frau zu bestehen. Dabei trifft sie einen schüchternen Clown. Heimlich bringt er sie in den Theaterfundus, wo sie beginnen, Szenen aus Doris' Leben nachzuspielen: Man erfährt etwa von ihrer abenteuerlichen Flucht aus der Provinz nach Berlin, von ihren Männergeschichten und Tricksereien, mit denen sie sich über Wasser hält, aber auch von ihrer romantischen Seele, die sie nicht immer verbergen kann. Nächster Spieltermin: Sonntag, 4. Februar.

Aufgrund der großen Nachfrage verlängert wird die szenische Lesung „Etty Hillesum & Leonhard Cohen“, eine Koproduktion mit dem Kulturverein Etty. Als Jüdin starb die Lyrikerin zwar Ende November 1943 in Auschwitz, doch gelang es ihr, wie auch Leonhard Cohen, außergewöhnlich visionär und intensiv zu leben und zu schreiben: durch Entdeckungsreisen in freiere Welten der Erotik, den Einsatz für eine gerechtere Welt, eine tief wurzelnde Spiritualität jenseits gesellschaftlicher Konventionen und religiöser Wertvorstellungen. Nächster Spieltermin: Freitag, 2. Februar.

Am 21. März feiert „Malala“ von Flo Staffelmayr Premiere. Das Stück erzählt die Geschichte von Malala Yousafzai, geboren 1997 in Pakistan. Für ihr Engagement rund um Bildung und Menschenrechte wurde sie 2014 als jüngste Preisträgerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Alle Spieltermine und Karten: www.tribuene-linz.at

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