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LINZ. Am Samstag, 6. Juli, wird es in der Landeshauptstadt wieder bunt: Mit der linzpride findet die größte Parade für die Rechte und Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community in Oberösterreich statt.

Die Parade verläuft erstmals im Kreis, mit Start und Ziel im Volksgarten. (Foto: Markus Pichler-Scheder)

„Wir kämpfen nicht für abstrakte Konzepte. Wir kämpfen darum, ohne Angst vor Hass und Hetze einfach nur so sein zu dürfen, wie wir sind“, erklärt Michael Müller, Vereinssprecher der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz.

Die Parade beginnt mit einem Wam-up ab 12 Uhr im Volksgarten, moderiert von den mit den Drag Artists Cherry T. Joystick und Pandora Nox. Um 14 Uhr setzt sich der Demozug in Bewegung. Zwei Trucks mit einem kunterbunten Moderationsteam, hinzu gesellt sich Drag Artist Eric Big Clit, und einem abwechslungsreichen Musikprogramm führen die Menge an. Neu ist, dass nicht mehr das Urfahraner Jahrmarktgelände Ziel der Demo sein wird, sondern der Paradenzug in einem großen Kreis durch die Stadt verläuft und wieder im Volksgarten endet.

Parallel dazu startet ab 14 Uhr die neue Pride City – anstatt des linzpride-Open-Airs – am OK-Platz und im Ursulinenhof. Hier haben Communityvereine eine Plattform, sich zu präsentieren und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ab 17.30 Uhr startet die Moderation, bei der noch einmal jede ausstellende Gruppe ins Rampenlicht gerückt wird. In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Crossing Europe wird zudem eine Auswahl an queeren Kurzfilmen von lokalen Künstlern im Moviemento gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Krönender Abschluss ist die Pride Night ab 21 Uhr im OK auf dem Mediendeck mit DJ-Line-up und einer Drag Show. Eintritt: 20 Euro zugunsten von Pride – Verein für queere Kulturarbeit.

Mehr erfahren auf www.linzpride.at

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