Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. In der Brunnhofer Galerie sieht man sich gezwungen, neue Wege zu bestreiten. Nicht, um die Arbeit zu beenden, sondern um neu zu starten: Die Eröffnung findet am Sonntag, 2. Februar, 18-20 Uhr, statt.

Stefan und Elisabeth Brunnhofer starten neu durch. (Foto: Privat/Brunnhofer)
Stefan und Elisabeth Brunnhofer starten neu durch. (Foto: Privat/Brunnhofer)

Seit über 30 Jahren betreiben Stefan und Elisabeth Brunnhofer am Standort Hafenstraße 33 mit viel Enthusiasmus und Liebe zur Kunst eine Galerie: „Wir fördern hier vor allem junge Künstlerinnen und Künstler, haben viele Kooperationsprojekte mit den Linzer Unis und bieten mit unseren monatlichen Jazzkonzerten eine Plattform für junge Musikerinnen und Musiker. Seit Corona wurde aber die wirtschaftliche Situation auch für uns immer prekärer. Die Besucher blieben aus, die Verkäufe reduzierten sich dramatisch, unsere Arbeit wurde zusehends mühevoller.“ 2024 brachte für das Ehepaar nicht die erhoffte Trendumkehr: „Es war nicht nur für Industrie und Handel ein schwieriges Jahr, auch der Kunstmarkt in Österreich ist in Turbulenzen geraten und die Aussichten für 2025 scheinen nicht besser zu werden.“ Die Politik in Österreich trägt laut Stefan Brunnhofer ihren Teil dazu bei. Ein Beispiel: „Seit Jänner kommt in Deutschland bei bildender Kunst nur noch die reduzierte Mehrwertsteuer von sieben Prozent zur Anwendung. In Österreich beläuft sich dieser Steuersatz auf 13 Prozent, einer der höchsten im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.“

Um wirtschaftlich weiterhin überleben zu können und jener Begegnungsort für Kunstinteressierte zu bleiben, als den man sich seit jeher gesehen hat, präsentiert das Ehepaar ein neues Ausstellungskonzept: „In Zukunft werden nur noch Gruppenausstellungen gezeigt. Bunt gemischt, von Neuentdeckungen bis etablierte Kunst, national und international, aus eigenen Beständen wie auch Sammlungen unserer treuen Kundinnen und Kunden, denn auch hier zeigt sich ein neuer Trend: Die Sammlergeneration stirbt aus, die Erben wollen die Kunst eher verkaufen als behalten.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Neue Shakespeare-Inszenierung in Linz: In Romeo und Julia fließen echte Liebesbriefe ein

Neue Shakespeare-Inszenierung in Linz: In "Romeo und Julia" fließen echte Liebesbriefe ein

LINZ. Mit William Shakespeares „Romeo und Julia“ kommt eine der schönsten und zugleich tragischsten Liebesgeschichten ins Schauspielhaus. ...

Tips - total regionalNora Heindl
Clubsandwich Vol. fünf: Tanz, Clubkultur und Community Building in Linz 

Clubsandwich Vol. fünf: Tanz, Clubkultur und Community Building in Linz 

LINZ. Tanz, Clubkultur und Community Building stehen von Freitag, 16. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, bei Clubsandwich Vol. 5 im Mittelpunkt. ...

Tips - total regionalNora Heindl
Martinsfest mit Laternenumzug in Linz

Martinsfest mit Laternenumzug in Linz

LINZ. Der OÖ Familienbund und die OÖ Landes-Kultur GmbH laden am Sonntag, 8. November, zum traditionellen Martinsfest beim Linzer Schloss ein. ...

Tips - total regionalNora Heindl
Wie Diktatoren an die Macht kommen: mit Humor und Figuren im Theater Phönix

Wie Diktatoren an die Macht kommen: mit Humor und Figuren im Theater Phönix

LINZ. Wie kommen Diktatoren an die Macht? Das Objekt- und Figurentheaterstück „Der kleine Diktator“ von Die Kurbel geht dieser Frage mit ...

Tips - total regionalNora Heindl
OK Linz gibt Einblicke in Elisa Andessners Schaffen

OK Linz gibt Einblicke in Elisa Andessners Schaffen

LINZ. Das OK Linz widmet der Linzer Performance- und Medienkünstlerin Elisa Andessner die Ausstellung „Body Counts. Körperzählungen“. ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Der Menschenfeind ist zurück in Linz

"Der Menschenfeind" ist zurück in Linz

LINZ. Molières Lustspiel „Der Menschenfeind“ ist zurück in den Kammerspielen. Statt in elitären Salons und höfischer Gesellschaft spielt ...

Tips - total regionalNora Heindl
Weitere Beiträge