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LINZ. Das Theater Phönix setzt seine „Die sieben Todsünden“-Reihe fort: Die „Völlerei“ feiert am Freitag, 12. Juni, am Balkon Premiere. Der Andrang ist groß, Karten gibt's nur noch für die Vorstellung am 26. Juni. 

 (Foto: Andreas Kurz)
(Foto: Andreas Kurz)

Irgendwer muss den Menschen ja retten vor sich selbst. Dafür sind die Beamten des Amts für maßvollen Umgang mit Überfluss da. Tagein, tagaus ziehen sie durch die Stadt, um mit dem Strafzettelblock wie mit einem Schwert bewaffnet der Maßlosigkeit Einhalt zu gebieten, sei es am Wirtshaustisch oder beim Kindergeburtstag. Doch heute ist ein besonderer Tag: Parteienverkehr!

Die phönix:volksbühne lädt zum Ausflug in die bürokratischen Untiefen einer Behörde ein, deren Mandat ebenso humorvolle wie korrumpierende Energien in den Menschen weckt. Denn: Völlerei ist immer eine Frage der Perspektive.

Die sieben Todsünden am Phönix-Spielplan

Neid, Völlerei, Habgier, Wollust, Hochmut, Trägheit und Zorn: Das Theater Phönix setzt sich diese und die nächste Spielzeit mit den Todsünden auseinander. Die Schlagworte aus der biblischen Vergangenheit werden abgestaubt und ins Heute geholt, denn die Sünden sind erschütternd gegenwärtig. Dabei entstehen sieben sehr unterschiedliche Abende, was den Inhalt, aber auch, was die Form angeht.

Die „Völlerei“ wird von der phönix:volksbühne umgesetzt. Nach „WASSER und warum es nicht egal ist“ und „Rückkehr nach Linz“ holt diese erneut theaterbegeisterte Menschen aus Linz und Umgebung auf die Bühne. Seit Herbst beschäftigen sie sich im Rahmen der Schreibwerkstatt mit dem Thema Völlerei sowie den theoretischen Grundlagen des dramatischen Schreibens. In mehreren Workshops entstanden gemeinsam die Texte, die anschließend kuratiert und überarbeitet wurden, und nun in ihrer gesammelten Fassung vorliegen.

Folgende Todsünden stehen ebenfalls noch am Programm: 

„Hochmut“: 23. Juni und 25. Juni, 19.30 Uhr

„Wolllust“: 24. Juni, 19.30 Uhr, 

Alle Spieltermine und Karten: https://www.theater-phoenix.at/


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