Saisonstart in der Tribüne Linz
LINZ. Die Tribüne Linz startet in die neue Spielzeit. Den Auftakt macht am 16. September ein Konzert des Theaterleiters Rudi Müllehner alias Raul unter dem Titel „Wir spielen weiter!“. Mit Daniel Kehlmanns „Geister in Princeton“ feiert die erste Eigenproduktion am 23. September Premiere.

Nach unsicheren Zeiten – wie berichtet, stand eine Kündigung durch den Vermieter im Raum – startet die Tribüne Linz umso motivierter in die neue Spielzeit. „Keine Sekunde lang haben wir den Glauben an unsere Theaterzukunft verloren und ungebremst weitergeplant“, so die Theaterleiter Rudi Müllehner und Cornelia Metschitzer.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr, ein Konzert von Rudi Müllehner alias Raul unter dem aussagekräftigen Titel „Wir spielen weiter!“. „Es ist ein schlichtes Dankeschön an alle, die uns mit ihrer Solidarität den Rücken gestärkt haben“, so die Theaterleitung. Der Eintritt ist frei.
Die erste Eigenproduktion feiert am Mittwoch, 23. September, 19.30 Uhr, Premiere. Gezeigt wird „Geister in Princeton“ von Daniel Kehlmann. Die mit dem Nestroy-Preis gekrönte Tragikomödie erzählt die Geschichte des bekannten Mathematikers Kurt Gödel und seiner Frau Adele, für die diese Ehe durchaus auch eine Herausforderung ist. Denn ihr liebenswerter wie genialer Gatte glaubt an Geister, deren Existenz er logisch begründet, sowie an die Möglichkeit von Zeitreisen. Neben Müllehner spielen Lisa Kröll, Jakob Griesser und als Gast Claudia Schächl. Regie führt Cornelia Metschitzer.
Bereits am 14. Oktober, 19.30 Uhr, folgt mit dem Schnitzler-Klassiker „Leutnant Gustl“ die zweite Eigenpremiere. Die Produktion wird in die Schulschiene übernommen (ab 14 Jahren).
Auch die Gastspiele starten
Das erste Gastspiel der Saison trägt den Titel „Red Right Hand“: Franz Huber und mp4.live widmen sich in der Konzertlesung am 17. September, 19.30 Uhr, der dunklen Poesie von Nick Cave.
Die erste Gastspielpremiere steigt am 18. September, 19.30 Uhr, mit dem Theaterstück „i – Mein Ich ist ein Du“ von und mit Matthias Schloßgangl. Der Abend dreht sich um Identität, Einsamkeit und die Frage, wie wir zu uns selbst und damit zueinander finden.








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