Geballte Kultur und erfolgreiche Ars Electronica-Rückkehr in die Linzer Innenstadt
LINZ. Eine geballte Ladung an Kultur-Highlights zeichnete Linz die vergangenen Tage aus: Das Ars Electronica Festival, die Klangwolke und die offizielle Eröffnung des Brucknerfestes machten Linz wieder zum Kultur-Hotspot.

Wieder zurück im Linzer Stadtzentrum stieß die Ars Electronica auf großes Echo. „125.000 Besuche an 40 Locations zeigen, dass unsere Rückkehr in die Innenstadt beim Publikum sehr gut ankam“, freut sich Gerfried Stocker, Künstlerischer Geschäftsführer von Ars Electronica. „Die größere Sichtbarkeit unserer Angebote und nicht zuletzt das 30-Jahre-Jubiläum des Ars Electronica Center haben diesmal spürbar mehr lokales Publikum zum Festival gelockt, das zudem mehr Zeit in unseren Ausstellungen verbrachte.“ Vor allem die Premiere des Festival Walks mit acht Ausstellungsstationen, die im Rahmen eines Rundgangs erkundet wurden, kam gut an. In Summe wirkten mehr als 1.200 Künstler, Wissenschaftler, Entwickler und Aktivisten aus 77 Ländern am Festival mit.
Der Termin für die nächste Ars Electronica steht bereits: 8. bis 12. September 2027.
90.000 bei Klangwolke
Gewitter, Donner, Explosionen: Die Linzer Klangwolke 26 „ATTheENDLinz“ präsentiert von der Sparkasse OÖ und Linz AG, führte den Untergang von Linz vor Augen, ebenso wie dessen Wiederauferstehung. Musikalisch zu erleben waren das Bruckner Orchester auf einem 70 Meter langen Kahn, die St. Florianer Sängerknaben sangen vom Dach des Brucknerhauses und Bariton Rafael Fingerlos, begleitet von Pianist Marcus Merkel, von einer Hebebühne. Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl rezitierte ihre Texte und ließ sie durch Kompositionen von Flora Geißelbrecht und Sounds von Arthur Fussy über die Donau tragen. Rund 90.000 Besucher wohnten dem kostenlosen Spektakel unter der Regie von Felix Breisach an der Donau bei. Die Resonanz war gespalten.
Brucknerfest eröffnet
Unter dem Motto „endlich“ widmet sich das Brucknerfest heuer den Spannungsfeldern von Endlichkeit und Unendlichkeit, von Anfang und Ende und dem gemeinsamen Erleben im Moment. Den traditionellen Festakt zur Eröffnung prägten die Festrede von Schriftstellerin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlap sowie gleich drei musikalische Uraufführungen, dargeboten vom Oberösterreichische Jugendsinfonieorchester unter der Leitung der schwedischen Dirigentin Kajsa Boström.
Das Brucknerfest läuft bis 30. September. Zum Programm: brucknerhaus.at








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