AK-Classics in Linz: von Händels "Messias" bis "Stars Wars"
LINZ. Die Konzertreihe AK-Classics im Brucknerhaus widmet sich in der kommenden Saison den großen Geschichten der vergangenen Jahrhunderte - von Händels „Messias“ bis „Stars Wars“. Los geht's am Donnerstag, 5. November.

Der niederschwellige Zugang zu klassischer Musik fruchtet: Knapp 4.900 Besucher in vier Konzerten, einer Auslastung von 91 Prozent und 100 verkaufte Abos mehr als im Jahr davor verzeichnete die Konzertreihe AK-Classics in der vergangenen Saison.
Mit Beginn um 19 Uhr lässt sich das Konzert gut an einen Arbeitstag anhängen. Jeans und Pulli sind erlaubt, herausputzen muss sich niemand. Los geht's immer mit einer kurzen Einführung mit Solisten oder Dirigenten. Nach dem Konzert eröffnen jeweils die Nachklänge in gemütlichem Rahmen das Gehörte einzuordnen. Hinzukommen erschwingliche Ticketpreise: So zahlen AKOÖ-Mitglieder für vier Konzerte 64 Euro.
„Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot, das wir geschaffen haben, sehr gut angenommen wird und machen in der kommenden Saison weiter wie bisher“, so AK Classics-Kurator Rudolf Aigmüller.
„Scheherazade“ zum Auftakt
In seiner 66. Saison widmet sich die Konzertreihe den großen Geschichten der vergangenen Jahrhunderte. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig und lebendig Klassik sein kann“, sagt Daniel Hochreiter, Künstlerischer Direktor des Bruckner Orchesters Linz.
Am Donnerstag, 5. November, eröffnet das Bruckner Orchester Linz die Reihe unter der Leitung von Yi-Chen Lin. Auf dem Programm stehen Rimski-Korsakows „Scheherazade“, Jacques Iberts Flötenkonzert und Lili Boulangers „D’un matin de printemps“. Den Flötensolopart übernimmt Andrea Dusleag aus den Reihen des Orchesters.
Beim anschließenden „Nachklang“ geht es um persische Musik und deren Einfluss auf europäische Komponisten. Die Musikerin Avin Ahmadi und die Kunsthistorikerin Julia Allerstorfer-Hertel gestalten den Ausklang.
„Messias“ in kompakter Fassung
Am Mittwoch, 9. Dezember, folgt Händels „Messias“ in einer auf rund 90 Minuten gekürzten Fassung. Johannes Hiemetsberger leitet den Chorus sine nomine und das Ensemble Concerto Stella Matutina. Als Solisten sind Johanna Falkinger, Alois Mühlbacher, Manuel Günther und Daniel Gutmann zu hören.
Falkinger und Mühlbacher stimmen zudem beim „Nachklang“ auf Weihnachten ein.
Schostakowitsch und Filmmusik
Am Donnerstag, 25. Februar, widmet sich das Bruckner Orchester unter Adam Hickox zwei Werken von Dmitri Schostakowitsch. Der niederländische Pianist Nikola Meeuwsen spielt das zweite Klavierkonzert. Dazu erklingt die zehnte Sinfonie. Beim „Nachklang“ treffen Texte aus Julian Barnes’ Roman „Der Lärm der Zeit“ auf Kammermusik.
Zum Finale am Donnerstag, 13. Mai, feiert die Reihe den 50. Geburtstag von „Star Wars“. Jonathan Bloxham dirigiert das Bruckner Orchester. Neben John Williams’ „Star Wars Suite“ stehen Gustav Holsts „Die Planeten“ und Erich Wolfgang Korngolds Ouvertüre zu „King’s Row“ auf dem Programm. Danach spricht die Linzer Musikwissenschafterin und Exilforscherin Karin Wagner über Korngolds Lebensweg und seinen Einfluss auf den Hollywood-Klang.
Karten: brucknerhaus.at








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