Gebärdensprachpoesie trifft Musik an der Bruckneruni
LINZ. Gehörlose Künstler und Musikstudierende stehen am Donnerstag, 12. November, gemeinsam auf der Bühne der Bruckneruni. Sie verbinden Gebärdensprachpoesie mit Musik. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Wie lässt sich ein Moment künstlerisch festhalten? Welche Ausdrucksmöglichkeiten entstehen, wenn Gebärdensprachpoesie und Musik miteinander in Dialog treten? Diesen Fragen widmet sich die dritte Ausgabe des Projekts „poemmusic“ an der BrucknerUni.
Unter dem Titel „JETZT. Momentaufnahmen“ entwickeln gehörlose Künstler und Musikstudierende gemeinsam Performances, die unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbinden und neue Zugänge zu Musik und Poesie eröffnen. Eine Ausstellung mit Werken des Fotografen Thomas Nußbaumer zum Projektthema ergänzt die Konzert-Performance.
Es ist die dritte Ausgabe des Projekts. Die künstlerische und pädagogische Leitung liegt bei Dagmar Schinnerl und Magdalena Mülleder. Als Gebärdensprachpoeten wirken Anja Burghardt, Ying Ni und Manuela Zimmer mit. Die Musik gestalten die Studierenden Anna Berger, Steffen Dieckow, Elke Mühlböck und Matthäus Schnöll.
Die Konzertperformance mit Vernissage beginnt um 19 Uhr im Großen Saal der Anton Bruckner Privatuniversität.
Bereits am Mittwoch, 11. November, finden zwei Schulkonzerte statt: von 9.30 bis 10.30 Uhr für Klassen der Sekundarstufe und von 12 bis 13 Uhr für Oberstufenklassen mit Musikschwerpunkt. Anmeldungen sind unter dagmar.schinnerl@bruckneruni.at möglich.








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