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Stadt plant Berufung
LINZ. Im millionenschweren Rechtsstreit um die vier verschollenen Werke von Klimt und Schiele gibt es neue Entwicklungen.

Der Fall kam 2006 ins Rollen nachdem die Erben der Besitzerin den Leihschein aus dem Jahr 1951 einlösen wollten: Das Klimt-Gemälde sowie drei Bilder von Egon Schiele, die an die Neue Galerie (heute: Lentos) verliehen worden waren, waren nicht mehr auffindbar. Dem Urteil des Landesgerichtshofes nach, soll die Stadt Linz nun 8,24 Millionen Euro an die Erben bezahlen. „Die Stadt wird voraussichtlich in Berufung gehen“, bestätigt Kulturdirektor Julius Stieber gegenüber Tips. So soll auch noch Ungeklärtes in dem Präzedenzfall geprüft werden.


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