Prozess gegen Linzer Ex-Bürgermeister Luger geht weiter
LINZ. Der Prozess gegen den ehemaligen Linzer Bürgermeister Klaus Luger wegen Untreue wird am 21. August, ab 13 Uhr, fortgesetzt.

Geplant ist laut Landesgericht die Einvernahme einer Rechtsanwältin und eines Rechtsanwaltes zum ihnen erteilten Gutachtensauftrag - vor allem betreffend den strafrechtlichen Teil ihres Gutachtens.
Im Anschluss soll es das Urteil geben.
Verhandlung am 3. Juli vertagt
Luger musste sich schon am 3. Juli verantworten. Allerdings brachte die Verhandlung damals noch kein Urteil, die Richterin befand noch weitere Zeugenaussagen erforderlich und vertagte.
Der Strafrahmen beträgt im Falle einer Verurteilung bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Gutachten in Auftrag gegeben
Luger hatte bekanntlich ein Gutachten beauftragt, das herausfinden sollte, wer beim Auswahlverfahren für die künstlerische Geschäftsführung der Linzer Veranstaltungsgesellschaft LIVA und der Intendanz des Brucknerhauses interveniert und dem gekürten Kandidaten Dietmar Kerschbaum die Fragen im Vorfeld zugespielt hatte.
Im besseren Wissen – er selbst soll die Fragen zum Hearing Kerschbaum zukommen haben lassen. Luger trat am 23. August 2024 als Linzer Bürgermeister zurück.
Diversion gekippt
Der Schaden wird mit 19.061,15 Euro angegeben. Eine Diversion wurde zuvor vom Oberlandesgericht gekippt. Der Richtersenat entschied, dass Schadensgutmachung und die Zahlung des Geldbetrags von 20.000 Euro „der Öffentlichkeit kein ausreichendes Signal“ vermitteln, dass jeder die Gesetze einzuhalten hat.
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Der Strafrahmen beträgt im Falle einer Verurteilung bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Es gilt die Unschuldsvermutung.








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