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LINZ. Dem Missbrauch von geförderten Wohnungen soll nun mit Kontrollen entgegengewirkt werden.

Wohnhaus in Linz Foto: Weihbold
Wohnhaus in Linz Foto: Weihbold

In Linz sind tausende Menschen auf der Suche nach leistbarem Wohnraum und müssen dabei oftmals zwei oder mehr Jahre warten. Nun soll dementsprechend auch in diesem Bereich gegen sozialen Missbrauch vorgegangen werden: Denn es gibt Fälle, in denen Menschen ins Umland ziehen, die geförderte Wohnung aber als Zweitwohnsitz behalten. Das ist nicht erlaubt – für solch ein Mietverhältnis ist der Hauptwohnsitz die Grundvoraussetzung. Deshalb werden ab November in der städtischen GWG Hauptwohnsitzkontrollen durchgeführt. „Zunächst erfolgen stichprobenartige Prüfungen“, erklärt Stadtrat Detlef Wimmer . „Dabei werden rund 140 Wohnsitze pro Monat geprüft – ein überschaubarer Aufwand. Sollten die Ergebnisse zu einer nennenswerten Anzahl an Abmeldungen führen, können die Prüfungen auch ausgeweitet werden.“


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