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LINZ. Die Initiative „ZusammenHelfen in OÖ“ präsentiert ihre Zwischenbilanz - und kann Erfolge vermelden.

Eine Möglichkeit um mehr Unterkünfte für Asylwerber zu schaffen, ist das Aufstellen von Containern. Foto: Wodicka

Zur Zeit stellt Oberösterreich für die Flüchtlinge rund 11.500 Quartierplätze plus 4.200 Transitplätze - welche jedoch nicht in die Quote einbereichnet werden - und es werden immer mehr gesucht. Dabei lassen sich Fortschritte vermelden. So berichtet zum Beispiel die Caritas ein Plus von 12,75 Prozent seit Mitte November. Die Katolische Kirche OÖ kann ein Plus von 10,75 Prozent bei der Anzahl von untergebrachten Asylwerbern vermelden. Sie stellt zur Zeit ein Quartier für 2.210 Asylwerber. Die Evangelische Kirche hat ihre Leerstände bereit ausgeschöpft, jedoch gibt es Bemühungen um zwei weitere Standorte. Auch die anderen Organisationen konnten von neuen Betreuungsplätzen berichten, erwähnten jedoch auch, dass es zunehmend schwieriger wird, geeignete Objekte zu finden. Dementsprechend wird vermehrt nach Grundstücken für temporäre Unterkünfte, wie Container oder Holzbauten, gesucht. Ein großer Erfolg ist auch das Sprachcafé der Hochschulvertretung der PH, das dienstagsvon 17.30 bis 19.30 im Mensabereich der PHOÖ stattfindet.

Mit der Internetseite www.zusammen-helfen.at wurde auch eine übersichtliche Plattform geschaffen, auf der man sich auch als Privatperson sowohl informieren als auch Hilfe anbieten kann - egal ob es sich dabei um Sachspenden, Zeitspenden oder ein Unterkunft handelt.

Die nächste große Herausforderung, die schon 2016 auf uns zukommt, wird die Integration der Flüchtlinge sein - darin waren sich alle Organisationen einig.


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