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LINZ. Die Altenbergerin Ulrike Rabmer-Koller ist zur Vorstandsvorsitzenden im Hauptverband der Sozialversicherungsträger gewählt worden – als erste Frau.

Ulrike Rabmer-Koller Foto: WKÖ
Ulrike Rabmer-Koller Foto: WKÖ

Die frisch gebackene Vorstandsvorsitzende sieht das heimische Gesundheitswesen in naher Zukunft vor großen Herausforderungen stehen. Einerseits geht es darum, das System effizienter zu machen, um finanzielle Lücken zu verhindern und auch notwendige neue Leistungen anbieten zu können. Andererseits geht es um den gezielten, richtigen Einsatz von Innovationen. „Und nicht zuletzt brauchen wir mehr Prävention statt reiner „Reparaturmedizin“. Wir müssen unser an sich hervorragendes Gesundheitssystem nachhaltig fit halten“, so Rabmer-Koller. Doch die Powerfrau ist nicht nur Vorsitzende im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, sie ist auch Unternehmerin, Vizepräsidentin der WKÖ und Präsidentin der Europäischen Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe. Das erfordert einiges an Organisation, um alles unter einen Hut zu bekommen – und kompetente Mitarbeiter. „Ich habe gelernt zu delegieren und rasch zu entscheiden. Dazu kommen die Vorteile der modernen Kommunikationstechnologie. Natürlich hat auch mein Tag nur 24 Stunden, aber ich bin mit viel Freude und Einsatz bei meinen Aufgaben“, erklärt die Powerfrau. „Und Dinge, die mit Freude und Begeisterung gemacht werden, gehen leicht von der Hand. Ich arbeite und gestalte einfach gerne, baue aber auch bewusst Auszeiten zur Entspannung und zum „Energietanken“ ein.“ So auch über die Feiertage. „Heuer hat sich die Adventzeit für mich beruflich recht turbulent gestaltet. Daher freue ich mich ganz besonders auf ein paar ruhige und gemütliche Feiertage im Kreise meiner Lieben“, freut sie sich.


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