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LINZ. Emotional, bewegend und zum Nachdenken anregend zugleich war das Stück „Der Fall Gruber“, das am Wochenende im Linzer Mariendom zur Uraufführung kam.

  1 / 4   Franz Froschauer als Johann Gruber in den Fängen von Alois Kreuzwieser, der den Schutzhaftlagerführer Fritz Seidler verkörperte. Fotos: LangS

Die Besucher erlebten eine mitreißende Inszenierung von Franz Froschauer, der in seiner Rolle als Johann Gruber tief beeindruckte. Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Gruber, die von folgenreichen Konflikten mit den Obrigkeiten gekennzeichnet war und tragisch im KZ Gusen endete, wurde mit schauspielerischer Meisterleistung auf individuelle Weise auf die Bühne gebracht.

Die mächtige und geschichtsträchtige Kulisse des Linzer Dom spielte gleichermaßen eine große Rolle, denn es war 1913, als Johann Gruber im Mariendom zum Priester geweiht wurde. Das Theaterstück wurde speziell für Kirchen als Spielort konzipiert.

Nach der Erstaufführung wird „Der Fall Gruber“ ab Herbst auf Tournee gehen und kann für Kirchen in OÖ gebucht werden. Termine in Vöcklabruck (21. September), Schwanenstadt (22. Oktober) und St. Georgen/Gusen (9. November) sind bereits fixiert.


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