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LINZ. Ein Polizist, der im Mai in Linz unabsichtlich einen Kollegen angeschossen hatte, muss sich am 2. Oktober vor Gericht dafür verantworten. Die Staatsanwaltschaft klagte den 59-Jährigen wegen grob fahrlässiger Körperverletzung an, berichteten „Neues Volksblatt“ und „Kronenzeitung“ am Donnerstag. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft.
 

Bei einer Übung hatte sich ein Schuss aus der Waffe gelöst. Foto: APA (Gindl)/BARBARA GINDL
Bei einer Übung hatte sich ein Schuss aus der Waffe gelöst. Foto: APA (Gindl)/BARBARA GINDL

Der Beamte hatte während einer Besprechung von Einsatztrainern im Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive mit seiner Waffe hantiert. Dabei löste sich der Schuss und traf den anderen Polizisten am Handrücken. Der 59-Jährige war der irrigen Meinung gewesen, dass es sich um eine Übungswaffe handle. Sein Kollege musste nach dem Durchschuss laut Kronenzeitung zweimal operiert werden.


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