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LINZ. Zum 400-jährigen Jubiläum der Entdeckung des 3. Keplerschen Gesetzes, das Johannes Kepler 1618 in Linz errechnet hat, soll die Stadt um eine Attraktion reicher sein. Unter dem Titel Keplarium werden die Gondeln einer urbanen Seilbahn wie Planeten über der Stadt schweben. 

  1 / 2   Die erste österreichische Stadtseilbahn soll vom Schlossberg und dem dort geplanten Kepler-Dom inklusive Planetarium, historischer Sternwarte und 3-D-Naturfilmtheater über Ars Electronica Center, Lentos, Brucknerhaus und Tabakfabrik auch donauabwärts bis zur Stahlwelt gehen. Foto: Keplarium

Die erste österreichische Stadtseilbahn soll vom Schlossberg und dem geplanten Kepler-Dom inklusive Planetarium, historischer Sternwarte und 3-D-Naturfilmtheater über Ars Electronica Center, Lentos, Brucknerhaus und Tabakfabrik auch donauabwärts bis zur Stahlwelt gehen.

100 Gondeln unterwegs

Die rund 100 Kabinen sehen wie Himmelskörper aus. Die Gondeln fassen acht Personen, drehen sich während der Fahrt und sind mit LED-Lampen bestückt, die abends Licht spenden. Bereits ab 2019 könnte die Kepler-Seilbahn über Linz ihre Kreise ziehen.

Aufgedampft werden NASA-Fotos der acht Planeten unseres Sonnensystems – eine Reverenz an Johannes Kepler, der ihre Bewegungsgesetze entdeckte. Die Gondeln fassen acht Personen, drehen sich während der Fahrt und sind  mit LED-Lampen bestückt, die abends Licht spenden.

Auch Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FP) steht dem Projekt positiv gegenüber: „Das Projekt braucht städtebaulich keine großen Umwidmungen, ist touristisch sicher ein Impulsgeber, das Konzept muss sich halt wirtschaftlich tragen, es darf der Stadt nichts kosten.“


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