Was würde die Linzer Bevölkerung aus dem Urfahrmarktareal machen?
LINZ. Kreative Köpfe gesucht! Ab sofort können alle Interessierten unter meinlinz.at Vorschläge abgeben, was aus dem Urfahrmarktgelände gemacht werden könnte. Die Linzer Grünen lieferten bereits einen ersten Vorschlag.

„Wir laden alle Linzer ein, sich aktiv an der Gestaltung des Urfahrmarktgeländes zu beteiligen“, bewirbt Bürgermeister Klaus Luger das Online-Tool. Registrierte Nutzer können Ideen in verschiedenen Themenbereichen einbringen. Die Rahmenbedingungen für die Ideen sind folgende: Das Gelände muss ein Jahrmarktgelände bleiben und es muss bei Hochwasser für Überflutungen zur Verfügung stehen, aus diesem Grund können keine Bauwerke auf Dauer errichtet werden.
Idee der Linzer Grünen
Eine erste Idee lieferten bereits die Linzer Grünen: einen Ort der Begegnung und Entspannung. Um dem Gedanken ein Bild zu geben, arbeiteten sie mit der Künstlerin Katja Seifert zusammen, die die Idee in eine kreative Illustration verwandelte.
Sensibles Umfeld
Wichtig zu bedenken sei laut Luger auch, dass sich das Areal in einem sensiblen Umfeld befinde: „Die Anrainer der Ferihumerstraße dürfen keiner Dauer-Lärmbelästigung ausgesetzt werden.“
ÖVP-Klubobmann ist kritisch
Der Klubobmann der Linzer ÖVP, Martin Hajart, sieht die städtische Onlineplattform „meinlinz.at“ grundsätzlich zwar positiv, man müsse aber aufpassen, dass dieses Instrument nicht zur Alibi-Bürgerbeteiligung verkomme. Er schlägt als Alternative eine Bürgerfragestunde im Linzer Gemeinderat vor.
Beteiligungsplattform
Jeder kann sich unter www.meinlinz.at beteiligen.


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