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LINZ. Um die Finanzierung für die Kinderbetreuungseinrichtungen in Linz zu sichern, leistet die Stadt heuer einen Zuschuss in Höhe von rund 30 Millionen Euro.

Die Linzer Kindergärten werden weiter ausgebaut. Foto: Erwin Wodicka
Die Linzer Kindergärten werden weiter ausgebaut. Foto: Erwin Wodicka

Insgesamt 54 Kindergärten, 36 Krabbelstuben und 33 Horte betreibt das städtische Kinder- und Jugendservice in Linz. 24 Kindergärten, zwölf Krabbelstuben und sechs Horte werden außerdem von Privaten – wie der Caritas – geführt. Zirka 12.600 Kinder gehen derzeit in eine dieser Einrichtungen. Rund 65 Millionen Euro kostet die Kinderbetreuung pro Jahr, wovon die Eltern zwölf Millionen leisten. Der Bund und das Land steuern weitere 29 Millionen bei, den Rest trägt die Stadt.

Neun Prozent haben sich abgemeldet

Trotz der Einführung der kostenpflichtigen Nachmittagsbetreuung haben sich in Linz nur neun Prozent für diesen Zeitraum abgemeldet. Grund dafür sei laut Bürgermeister Klaus Luger die sozial gestaffelte Tarifvariante. Nach dieser müssen 43 Prozent der Eltern von Kindergartenkindern auch jetzt nichts für die Nachmittagsbetreuung bezahlen. Bei den Horten ist es ein Drittel, bei den Krabbelstuben ein Viertel.

20 Millionen für Bauprojekte

Um die Vollversorgung in Linz aufrecht zu erhalten und das Betreuungsangebot weiterhin zu verbessern, werden auch noch 20 Millionen in verschiedenste Bauprojekte investiert. Dazu gehört die Erweiterung des Kindergartens Hofmeindlweg, die Erweiterung und Adaptierung des Kindergartens und Hort Hauderweg, der Neubau des Hortes Löwenfeldschule und der Neubau des Kindergartens mit Krabbelstube Am Harmayrgut.

„Die Attraktivität der Lebensstadt Linz für junge Familien hängt wesentlich mit dem dichten Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen zusammen. Massive städtische Zuschüsse sorgen für leistbare Tarife und entlasten so die Haushaltskassen der Familien“, sagt Luger.


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