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LINZ. Im Dezember beanstandete der Linzer Ordnungsdienst fast 60 Fälle von illegaler Bettelei und stellte über 1.200 Strafzelltel für Parkvergehen aus.

Das Bettelverbote an der Landstraße und auf den Weihnachtsmärkten wurde vom Ordnungsdienst intensiv überwacht. Foto: Weihbold

Die Ordnungskräfte beanstandeten um 40 Fälle weniger als im November. Dies entspricht dem generellen Trend der vergangenen Jahre, wo in allen Kategorien ein Rückgang gegenüber November vermerkt wurde. Mit 1.889 dokumentierten Fällen bedeutet das im Dezember 2018 gegenüber dem Vormonat ein Minus von etwa 180 Fällen.

Aktion scharf bei Bettelverbot

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes kontrollierten im Dezember sehr genau die Einhaltung des sektoralen Bettelverbotes. Vor allem an der Landstraße und auf den Weihnachtsmärkten waren die Teams sowohl in Uniform als auch in zivil unterwegs. Die Ordnungshüter waren mit insgesamt 90 Fällen konfrontiert, davon 64 an der Landstraße. 59 Mal handelte es sich um illegale Bettelei.

Weniger Parkvergehen als im November

Ähnlich ist die Entwicklung in der Kurzparkzonenüberwachung. 1.227 Organstrafverfügungen wurden ausgestellt – um etwa 90 weniger als im Vormonat. In einigen Stadteilen gab es jedoch Steigerungen bei den geahndeten Parkvergehen in den Kurzparkzonen, wie zum Beispiel in Urfahr, Bindermichl/Keferfeld, Kleinmünchen/Auwiesen, Ebelsberg und Spallerhof. Die Einsatzzeit des Ordnungsdienstes für die Kurzparkzonenüberwachung lag knapp unter 27 Prozent der Gesamteinsatzzeit.

Bulgariplatz liegt an der Spitze

Bei den Fallzahlen in den übrigen Kategorien waren keine bemerkenswerten Abweichungen festzustellen. Auch die Rangordnung der Stadtteile blieb gleich: An der Spitze liegt der Bulgariplatz mit diesmal 629 Fällen (davon 541 beanstandete Parkvergehen), gefolgt von der Innenstadt mit 334 Fällen und Urfahr mit 297 Fällen.


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