Seit Winterbeginn 38.500 Tonnen Salz verbraucht
OÖ. Aktuell wurden in OÖ seit Winterbeginn 35.800 Tonnen Salz verbraucht. Davon allein 16.000 Tonnen im Zeitraum von 2. bis 12. Jänner. Außerdem leisteten die Winterdienstmitarbeiter mehr als 67.000 Einsatzstunden.

38.500 Tonnen Salz wurden in der Winterdienstsaison 18/19 verbraucht. Durch den intensiven Schneefall im Süden von OÖ und die Straßensperren waren auch die Salznachlieferungen zu den Straßenmeistereien schwierig und viele Umwege erforderlich. Anfragen von Gemeinden an die Straßenmeistereien, Salz beziehen zu können, konnten nicht oder nur für geringe Mengen erfüllt werden, da das Salz der Straßenmeistereien grundsätzlich für das höherrangige Straßennetz (Landesstraßen B und L) reserviert sind. Einige Gemeinden haben daher auf Splitt umgestellt.
Rund um die Uhr Winterdienst
Von den Mitarbeitern der Straßenmeistereien wurden über 67.000 Einsatzstunden geleistet. In der intensiven Winterdienstphase der letzten Woche waren entsprechend viele Stunden zu leisten. Die Winterdienst-Fahrzeuge der Straßenmeistereien sind üblicherweise 3-fach besetzt (Frühdienst, Spätdienst bzw. Frei). Letzte Woche wurde teils rund um die Uhr gefahren. Es waren entsprechend viele Überstunden zu leisten. Für die Mitarbeiter der Straßenmeistereien gelten die Arbeitszeit- und Ruheregeln der Privatwirtschaft nicht. Der Winterdienst wird immer dann gemacht, wenn es notwendig ist. Überstunden werden in ruhigeren Winterphasen wieder abgebaut oder teilweise ausgezahlt.
Hoher Salzverbrauch im Süden Oberösterreichs
Der Winter war bisher im Süden von OÖ und im Mühlviertel besonders heftig. Im Bezirk Gmunden (SM Bad Ischl und Gmunden) wurden bisher 2.800 Tonnen Salz, im Raum Pyhrn-Eisenwurzen (SM Kirchdorf und Weyer) 2.400 Tonnen und im Bezirk Rohrbach (SM Lembach und Ulrichsberg) 2.000 Tonnen Salz verbraucht.


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