Ordensklinikum Linz trauert um verunglückten Jungarzt

Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 11.03.2019 16:39 Uhr

LINZ. LInz/Äthiopien. Der Schock sitzt tief im Ordensklinikum Linz, seit bekannt wurde, dass ein 31-jähriger Arzt des Spitals unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Äthiopien war. 

Armin S. hatte erst vor kurzem seine Arzt-Stelle am Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern in Linz angetreten und war mit zwei weiteren jungen Medizinern aus Spitälern in Wien und Steyr auf Urlaub in Sansibar.

Kollegen werden psychologisch betreut

„Im Namen der Geschäftsführung des Ordensklinikums Linz möchte ich unsere tiefe Betroffenheit zum Todesfall unseres Mitarbeiters, der bei einem Flugzeugabsturz auf so tragische Weise viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, ausdrücken. Wir stehen in Kontakt mit seiner Familie, der unser aufrichtiges Beileid gilt. Die Kollegen aus seiner Abteilung werden in diesen schweren Stunden psychologisch betreut“, erklärt Stefan Meusburger, medizinischer Geschäftsführer des Ordensklinikums Linz.

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs der Ethiopian Airlines kamen 157 Personen ums Leben.

Landesspitze kondoliert

„Jemanden auf solch eine tragische Art und Weise zu verlieren, ist besonders traurig. Ich möchte den Angehörigen und Freunden der oberösterreichischen Opfer mein tief empfundenes Beileid aussprechen“, brachte am Montag Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander ihre Betroffenheit über den Tod der Mediziner zum Ausdruck. Und Landeshauptmann Thomas Stelzer betont: „Das Wichtigste ist jetzt, die Familien und Hinterbliebenen in diesen schweren Stunden zu unterstützen. Ich bin dazu bereits in Kontakt mit der Außenministerin.“

 

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