Öffentliche Hand investiert 265 Millionen Euro in den Schulbau
OÖ. Anlässlich der Sommerferien steht für die oberösterreichischen Schulen ein weiteres Bau- und Sanierungsprogramm mit fast 80 Projekten auf dem Plan.

Nach erfolgreich bestandenen Prüfungen in der Schule stehen für die Schüler die Sommerferien vor der Tür. Gleichzeitig ergeben sich dadurch Bau- und Sanierungsmöglichkeiten. Im Jahr 2019 ergibt sich ein Investitionsvolumen von rund 265 Millionen Euro für 77 Projekte. Davon sind 52 Projekte bereits fertiggestellt und weitere 25 Projekte sind derzeit in Bau.
Großprojekte 2019
In der Polytechnischen Schule in Vöcklabruck sind die Kosten für den Umbau am höchsten. 15,7 Millionen Euro werden investiert. Außerdem werden die NMS Perg um 10,4 Millionen Euro erweitert und saniert. In der VS1 Marchtrenk werden drei Millionen für eine Sanierung, Erweiterung und Schaffung einer ganztägigen Schulform ausgegeben.
Auch drei Privatschulen werden umgebaut: die Dorfschule Rubenshof, die DaVinci Schule Wels und das Marianum Freistadt. In Planung ist der Umbau von der Anton Bruckner International School und dem Gymnasium in Dachsberg.
Durchgeführte Schulbaumaßnahmen in Berufsschulen
Im Schuljahr 2018/2019 wurde bei BS Rohrbach eine Generalsanierung mit Zubau um 6,6 Millionen Euro durchgeführt. Die BS Ried und BS Freistadt werden noch bis 2020 saniert. Mit Kosten von 17,5 Millionen ist die BS Altmünster die teuerste Sanierung – gefolgt vom BS Internat Turmstraße Linz mit 14,8 Millionen Euro. Bei letzterer wird die Sanierung bis zum September 2021 andauern.
Bundesschulbau
Etwa 50 Baumaßnahmen mit Kosten in Höhe von 9,2 Millionen Euro wurden dieses Jahr im Bundesschulbau für Erhaltungsarbeiten umgesetzt. Für die BAFEP Steyr und die HBLA Weyer wurden eine Dach- und Fassadensanierung angesetzt. Auch die HAK Freistadt, die HBLA Bad Leonfelden und BG Linz Ramsauerstraße werden erneuert.


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