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LINZ. 100 Jahre ist es her, dass Urfahr eingemeindet wurde. Zwei Veranstaltungen beleuchten die Geschichte.

  1 / 2   Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Archiv-Direktor Walter Schuster mit der Stadterhebungs-Urkunde von Urfahr aus dem Jahr 1882 Foto: Stadt Linz

1919 wurde erst die Gemeinde Pöstlingberg mit der Wallfahrtsbasilika und danach Urfahr selbst von Linz eingemeindet. Zum Zeitpunkt der Eingemeindung zählte Urfahr rund 15.000 Einwohner und war damit die größte Stadt des Mühlviertels. Dem 100-jährigen Jubiläum der Eingemeindung sind nun zwei Veranstaltungen gewidmet.

Bildgewaltige Präsentation im AEC

Im Deep Space des AEC wird am Donnerstag, 24. Oktober gewohnt bildgewaltig veranschaulicht, welche Meilensteine die Linzer Stadtgeschichte prägen. Besonders wird auch auf das Jubiläum der Eingemeindung von Urfahr eingegangen. „Der kulturell, wirtschaftlich und universitär bedeutende Stadtteil Urfahr weist bis heute eine eigene Identität auf. Für die Gesamtentwicklung von Linz stellte die Eingemeindung der Stadt Urfahr im Jahr 1919 einen großen Gewinn dar“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer.

Vortrag im Keplersalon

Mit dem Kepler Salon ist eines der erfolgreichsten Formate des Kulturhauptstadtjahres der Schauplatz des zweiten Vortrages am Montag, 2. Dezember. Dabei wird die Vorgeschichte der Eingemeindung von Urfahr im Jahr 1919 nachgezeichnet. Urfahr – 1882 zur Stadt erhoben – und Linz hatten über viele Jahrhunderte eine ganz besondere und nicht immer konfliktfreie Beziehung. Dennoch waren beide Gemeinden nicht ohne die andere Seite denkbar. Um 1900 wurde klar, dass ein Zusammenschluss sinnvoll wäre. In seinem Vortrag erzählt Archiv-Direktor Walter Schuster, wie es genau dazu kam und wie die nunmehr vereinten Nachbarn zusammenwuchsen, bis sie 1945 noch einmal für 10 Jahre getrennte Wege gehen mussten.


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