Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 29.10.2019 07:05

LINZ. „Wie verändert die vor uns liegende Ökonomie die Architektur der Arbeit und wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?“ Diese Fragen stellten sich Experten im afo Architekturforum.

Simon Ladner (Geschäftsführung & Mitinhaber AREA), Raphael Gielgen (Trendscout vitra), Edi Mayr (Firmengründer, Geschäftsführer & Inhaber AREA), Heiko Stahl (Geschäftsführer vitra Schweiz) und Kira Saskia Schinko (Inhaberin Ortner Schinko) (v.l.). Foto: Florian Voggeneder

Durch immer flexibler werdende Arbeitszeiten und Möglichkeiten könnte das klassische Einzelbüro mit Schreibtisch bald ausgedient haben.

Kultur des Unternehmens sichtbar machen

Einig sind sich Simon Ladner, Geschäftsführer von AREA Linz und Heiko Stahl, Geschäftsführer von VITRA in Österreich und der Schweiz, aber darin: „Es braucht einen physischen Ort, um die Kultur und Identität eines Unternehmens sichtbar zu machen.“ Diese Aussage unterstützte auch der Vortrag von Raphael Gielgen, Head of Trendscout und Research bei VITRA.

„Neue Bürogebäude müssen Haltung ausdrücken“

„Um in der neuen Welt der Arbeit zu bestehen muss man das Mindset ändern, das ist, wie eine neue Sprache zu erlernen“, betont Gielgen. Dazu gehöre es „die eigene Disziplin zu verlassen und die größeren Dinge hinter seinem Produkt zu sehen.“  Das Bürogebäude der Zukunft muss deshalb laut Gielgens Erkenntnissen „Haltung ausdrücken und das kulturelle Framework für ein Unternehmen sein.“

Co-Working Spaces

Die seit einigen Jahren steigende Beliebtheit von Co-Working Spaces machen sich laut dem Trendforscher auch immer mehr große Firmen zunutze. Sie öffnen ihre Firmengebäude mit intelligenter Architektur und kommunikationsfördernder Inneneinrichtung dafür und holen sich damit externes Wissen und frischen Input direkt ins Unternehmen.

Sofa als Arbeitsplatz

Seine Kunden davon zu überzeugen, dass „nicht mehr nur klassisch am Schreibtisch gearbeitet wird“, ist auch Simon Ladner ein großes Anliegen. „Wir versuchen den Kunden zu verstehen und nehmen uns die Zeit herauszufinden warum das Büro umgestaltet wird“, erklärt Ladner, „Firmenchefs tun sich oft schwer damit, zum Beispiel ein Sofa als echten Arbeitsplatz zu sehen“. Aktuell arbeitet er garade an einem Vorschlag für die Neugestaltung der Bibliothek an der Johannes Kepler Universität.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

LINZ. Seit einem Unfall ihres Mannes bestimmt die Pflege den Alltag von Herta Steinbichl. Die 64-jährige Pichlingerin weiß, wie schwer es sein ...

Tips - total regionalNora Heindl
Künstliche Intelligenz im Vertrieb: Praxisbeispiele bei Wine & Business

Künstliche Intelligenz im Vertrieb: Praxisbeispiele bei Wine & Business

LINZ. Wie Unternehmen Künstliche Intelligenz im Vertrieb nutzen können, stand bei „Wine & Business 2026“ in der Tante Kaethe im Mittelpunkt.  ...

Tips - total regionalNora Heindl
Kinderbasar unterstützt Familien in Not

Kinderbasar unterstützt Familien in Not

LINZ. Der Reinerlös des Kinder- und Jugendbasars im Volkshaus Bindermichl entlastet Familien in Notlagen, die von den sozialpädagogischen Fachkräften ...

Tips - total regionalNora Heindl
Linzer Volksgarten bekommt 39 neue Lichtstelen 

Linzer Volksgarten bekommt 39 neue Lichtstelen 

LINZ. Im Volksgarten werden alle 39 bestehenden Lichtpunkte erneuert. 15 neue Lichtstelen sind bereits installiert, bis 14. Oktober sollen die ...

Tips - total regionalNora Heindl
Neuer Friseursalon am Linzer Südbahnhofmarkt

Neuer Friseursalon am Linzer Südbahnhofmarkt

LINZ. Am Südbahnhofmarkt gibt es einen neuen Friseursalon: Patrick Kitzmüller hat  „Ricks Schnittatelier“ am Marktplatz 26 in der ...

Tips - total regionalNora Heindl
Linz im 2026 Global Cities Index unter lebenswertesten Städten

Linz im "2026 Global Cities Index" unter lebenswertesten Städten

LINZ. Linz erreicht im Global Cities Index 2026 von Oxford Economics bei der Lebensqualität Platz zwölf unter 1.000 untersuchten Städten weltweit. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge