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LINZ. Nach einigen Straftaten von gewalttätigen Jugendlichen einigten sich nun Politik, Polizei und beteiligte Experten bei einer Sicherheitskonferenz auf eine gemeinsame Vorgehensweise.

Symbolfoto: SpeedKingz/Shutterstock.com
Symbolfoto: SpeedKingz/Shutterstock.com

Insgesamt ist die Jugendkriminalität in Linz zwar rückläufig, in der vergangenen Zeit sorgten jedoch brutale Zwischenfälle mit Jugendlichen für Aufregung. Darauf reagierte die Stadtpolitik nun mit einer Sicherheitskonferenz mit allen Beteiligten.

Kriminalität rückläufig

„Die Zwischenberichte für 2019 schauen so aus, dass die Jugendkriminalität rückläufig ist“, erläutert der stellvertretende Landespolizeidirektor Erwin Fuchs die Zahlen. „Der Großteil der Jugendkriminalität ist Suchtgiftmissbrauch, Ladendiebstahl oder Sachbeschädigung.“ Dennoch gibt es in Linz derzeit einige Jugendliche, die mit ihrer Brutalität in die Schlagzeilen gerieten. Insgesamt handle es sich dabei um zwischen zehn und 50 Jugendliche. Eine eigentlich verschwindend geringe Zahl: Insgesamt leben in Linz rund 7.000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. „Wir nehmen uns dieser relativ kleinen, aber auffälligen Gruppe an“, kündigt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) nach der Sicherheitskonferenz ein gemeinsames Projekt von Stadt Linz, Polizei, Bildungsdirektion, dem Verein Jugend und Freizeit sowie Sozialarbeitern an. Damit versucht man, gezielt die problematischen Jugendlichen anzusprechen. „Ich glaube, eine Gießkanne würde nichts bringen“, so Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ). Dabei sei ein gemeinsames Vorgehen unabdingbar: „Jeder alleine für sich wird das Problem nicht lösen können“, sind sich alle einig.

Fokus auf Eltern gefordert

ÖVP-Gemeinderätin Cornelia Polli, bis vor kurzem Direktorin einer Linzer Mittelschule mit sehr hohem Ausländeranteil, begrüßt grundsätzlich die bei der Linzer Sicherheitskonferenz verkündete bessere Vernetzung. Sie fordert zudem auch einen Fokus vor allem auf die Eltern.


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