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Online Redaktion, 25.11.2019 19:04

LINZ. Zwischen Kreisverkehr und Auerspergstraße soll die Stockhofstraße durch eine Neugestaltung grüner werden.

Die denkmalgeschützten Schnurbäume bekommen mehr Platz. Symbolfoto: JP Song/Shutterstock.com
Die denkmalgeschützten Schnurbäume bekommen mehr Platz. Symbolfoto: JP Song/Shutterstock.com

Der etwa 150 Meter lange Abschnitt der Stockhofstraße zwischen Kreisverkehr und Auerspergstraße wird neu gestaltet. Im Zuge dessen erhält die Stockhofstraße 300 Quadratmeter Grünfläche und acht Bäume. An der Ostseite entstehen vier mit Bäumen bepflanzte Grüninseln. Sie sind jeweils bis zu 15 Meter lang und haben eine Gesamtfläche von zirka 70 Quadratmetern. Weitere vier Grüninseln mit je 20 Quadratmetern werden an der Westseite der Straße vor dem Hort der Kreuzschwestern geschaffen. Je ein Baum mit einem Kronendurchmesser von mehreren Metern wird dort gesetzt. Auch bei den vier auf dieser Straßenseite angeordneten, denkmalgeschützten Schnurbäumen wächst der Grünraum.

Mehr Platz für Schnurbäume und Schanigarten

Die Flachwurzeln der Schnurbäume setzen dem Asphalt von Parkplätzen zu. Daher wird unter den Bäumen eine 150 Quadratmeter große versiegelte Fläche vom Asphalt befreit. Die Bäckerei Honeder möchte dort einen Schanigarten einrichten. Der Gehsteig vor der Geschäftszeile wird um etwa einen dreiviertel Meter verschmälert. Im Bereich der alten Bäume errichtet die Stadt Linz neben der Fahrbahn einen zwei Meter breiten neuen Gehsteig. Der Kostenrahmen für die Umgestaltung beträgt zirka 250.000 Euro. 


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mr8
mr8
03.12.2019 17:24

Bäume vs. Parkplätze

Grundsätzlich ist Begrünung immer zu begrüßen, sollte in diesem Fall aber mit der Forderung nach einem brauchbaren Parkkonzept für die Anwohner verbunden sein. Die Parksituation ist (gerade jetzt wieder zur Weihnachtszeit) teilweise verheerend, die jahrelange Baustelle in der Herrenstraße mit ihren permanenten und wechselnden zusätzlichen Halteverboten macht es nicht einfacher. Und nein, ich fahre nicht mit dem Auto zum Spaß in der Stadt herum, sondern täglich in die Arbeit, wohin ich öffentlich 3 Mal so lange brauchen würde. Für meine Bewohnerparkberechtigung zahle ich auch noch...