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LINZ. Man kann ausführlich über die genaue Lage des umstrittenen Minigolf-Areals am Linzer Freinberg diskutieren und ob es eigentlich noch Grüngürtel-Gebiet ist oder nicht – so geschehen am vergangenen Donnerstag im Linzer Gemeinderat.  

Foto: Privat
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Doch das Schreckensgespenst, das man sich durch diesen ersten Eingriff in das örtliche Entwicklungskonzept nun selbst herangezüchtet hat, ist jenes, dass man durch die umstrittene Umwidmung einen Präzedenzfall geschaffen hat, der Folgen haben könnte: Denn das nächste Grundstück, das mit einer Umwidmung in Bauland millionenschwer versilbert werden kann, kommt bestimmt.

Dabei hätte man es sich politisch leichter machen können, indem man schlicht und einfach betont hätte, dass man die in den 1990er Jahren gemeinsam geschützten Areale auch weiter nicht angreifen würde und man nicht zuletzt auch sonst genügend bereits gewidmete Flächen für Firmen- und Wohnbau habe. Das hat auch nichts mit Stillstand in der Flächenwidmung oder der Stadtplanung zu tun, sondern ist schlicht und einfach unsere Lebensversicherung, wenn man in 20 oder 30 Jahren noch von Lebensqualität in Linz sprechen will.

Und wenn die SPÖ in einer ersten Reaktion durch den Linzer Landtagsabgeordneten Peter Binder von einer „Verhöhnung der Grünen an den Wohnungssuchenden“ spricht, so kann doch bezweifelt werden, ob die künftige Wohnungskategorie am Linzer Freinberg eigentlich eine leistbare wäre für die vielen tausenden Menschen, die in der Landeshauptstadt auf Wohnungssuche sind...

von Jürgen Affenzeller

j.affenzeller@tips.at


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