„Ein zweiter Lock-Down in Linz wäre eine Katastrophe“

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 07.07.2020 09:47 Uhr

LINZ. Der „Infektionscluster Freikirche“ wird immer größer, Stadt und Land verschärfen die Maskenpflicht und Linz reagiert mit einem umfassenden Maßnahmenpaket auf den Anstieg an erkrankten Personen. Bereits zuvor wurden die Schulen in fünf Bezirken geschlossen.

Alleine von Sonntag auf Montag stieg die Anzahl der Covid-19-Fälle von 393 auf 414. In Linz-Stadt gab es mit Stand Montagmittag insgesamt 112 Covid-Infizierte. Mit Montagfrüh wurden 22 Patienten in Spitälern auf Normalstationen und einer auf der Intensivstation behandelt. 2.854 Personen waren in Quarantäne. Stadt und Land reagierten auf diese Entwicklung und verschärften seit Dienstag wieder die Maskenpflicht in allen Amtsgebäuden. Auch in den Bezirkshauptmannschaften muss wieder verpflichtend ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden.

Positiver Fall in Linzer Lokal

Der so genannte „Infektionscluster Freikirche“ in Linz wird immer umfangreicher: Waren es am Samstag noch 127 Fälle, wurden einen Tag später bereits 151 Infizierte gezählt. Der Rat der Freikirchen in Österreich ersuchte seine Gemeinden, die Gottesdienste für zwei Sonntage auszusetzen. Im Lokal „Millennium“ in der Franckstraße war am 27. Juni zwischen 20 Uhr und 1 Uhr eine positiv getestete Person anwesend. Die Stadt Linz reagiert mit einem Maßnahmenpaket auf den Anstieg in Linz. Die Einhaltung der geltenden Abstandsregeln und das Betretungsverbot von Gastronomiebetrieben ab 1 Uhr werden streng kontrolliert.

Maskenpflicht wird kontrolliert

Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wird von Kontrollorganen kontrolliert. „Ich appelliere eindringlich an die Eigenverantwortung der Linzer, die Schutzmaßnahmen einzuhalten. Die Ausbreitung der Corona-Pandemie kann nur gemeinsam gestoppt werden. Ein weiterer Lock-Down wäre aus wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht eine Katastrophe“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

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